Das bringt 2017 ->

Familienbeihilfe 2017 mehr ->

Spenden von der Steuer abschreiben. Ab dem kommenden Jahr können bestimmte Sonderausgaben nicht mehr einfach in die Steuererklärungen eingetragen werden, sondern werden bei der Veranlagung nur dann berücksichtigt, wenn die jeweilige Organisation die Daten an das Finanzamt über FinanzOnline gemeldet hat. Unter die Meldepflicht fallen verpflichtende Beiträge an Kirchen und Religionsgemeinschaften, Spenden an begünstigte Spendenempfänger und Feuerwehren, Beiträge für die freiwillige Weiterversicherung und den Nachkauf von Versicherungszeiten in der gesetzlichen Pensionsversicherung.
Damit Sie die oben angeführten Zahlungen ab 2017 als Sonderausgabe bei der Veranlagung in Abzug bringen können, müssen Sie der empfangenden Organisation Vor- und Zunamen und das Geburtsdatum bekanntgeben. Daraus wird ein verschlüsseltes bereichsspezifisches Personenkennzeichen für Steuern und Abgaben (vbPK SA) ermittelt. Die geleisteten Beträge müssen dann verbunden mit dem vbPK SA über FinanzOnline an die Finanzverwaltung übermittelt werden. Das bedeutet: Keine Daten – keine Sonderausgaben. Selbstverständlich kann der jeweiligen Organisation die Weiterleitung untersagt werden oder die erforderlichen Daten können zurückbehalten werden. Dies hat als Konsequenz, dass die Zahlungen nicht als Sonderausgaben in der Steuererklärung berücksichtigt werden. Über FinanzOnline können Sie die für Sie gemeldeten Beträge einsehen.

Handwerkerbonus 2017. Privatpersonen (sowohl Eigentümer als auch Mieter) können für ab dem 1. Juni 2016 von gewerbeberechtigten Handwerkern erbrachte Leistungen, die den eigenen Wohnbereich im Inland betreffen, eine Förderung in Höhe von 20 % beantragen. Die maximal förderbaren Kosten pro Jahr betragen netto € 3.000, die Förderung daher bis zu € 600 pro Jahr.

Autofahrer können ab Anfang des Jahres, sollten sie als Gurtmuffel oder Handy-Telefonierer am Steuer ertappt werden, anhand von Radarfotos belangt werden. Es reicht zukünftig ein Fotobeweis aus. Ein Anhalten ist nicht mehr erforderlich.

Keine Krankenhaus-Selbstbehalte. Eltern müssen für ihre Kinder ab 1.1.2017 diese nicht mehr zahlen. Damit wird eine langjährige Forderung der SPÖ umgesetzt. mehr ->

Die Pensionen werden im kommenden Jahr voraussichtlich um 0,8 Prozent angehoben. Dies ergibt sich aus der Inflation von August 2015 bis Juli 2016, die laut Statistik Austria 0,8 Prozent betragen hat.

Parkgebühr in Wien bis 13.12.2016 ab 1.1.2017
Eine halbe Stunde (Parkschein rot) € 1,00 € 1,05
Eine Stunde (Parkschein blau) € 2,00 € 2,10
Eineinhalb Stunden (Parkschein grün) € 3,00 € 3,15
Zwei Stunden (Parkschein gelb) € 4,00 € 4,20
Fünfzehn Minuten (Parkschein violett) gebührenfrei gebührenfrei

Die Umstellung auf die ab 1. Jänner 2017 gültigen Tarife erfolgte bei Handy Parken automatisch. Das bestehende Guthaben wird auf das Zeitguthaben umgerechnet, das der neuen Gebührenhöhe entspricht. mehr ->

Die Pensionen und die Ausgleichszulagenrichtsätze werden zum 1. Jänner 2016 um 1,2 % angehoben.

Die Steuerreform bringt Arbeitnehmern und Pensionisten ab 1.1.2016 mehr Netto vom Brutto. Wieviel das ausmacht, kann jeder selbst ermitteln - mit dem BMF-Entlastungsrechner - >

Der Kinderfreibetrag wird pro Kind von 220 € auf 440 € erhöht; bei Inanspruchnahme von beiden Elternteilen beträgt dieser 264 € pro Person.

Die Registrierkassenpflicht wird ein wesentlichen Schritt in Richtung Betrugsbekämpfung sein.

Der bisher von Arbeitern und Angestellten unterschiedliche Krankenversicherungsbeitrag wird ab 1.1.2016 auf 3,87% vereinheitlicht.

Die Höchstbeitragsgrundlage in der Sozialversicherung wird  um rund € 100,-- pro Monat angehoben.

Die beitragsfreie Mitarbeiterbeteiligung wird von € 1.460,-- auf € 3.000,-- jährlich angehoben.

Im Überblick die wesentlichsten Änderungen der Steuerreform 2015/2016 ->

Auch gibt es einige Verbesserungen im Arbeitsrecht (ergänzt hier am 8.1.2016) bei:

  • All-in-Verträgen,
  • Konkurrenzklauseln,
  • Begrenzungen bei der Rückforderungen von Ausbildungskosten,
  • Auskunftsrechten von Mitarbeitern und bei Teilzeitregelungen,
  • mehr Transparenz bei der Abrechnung (schriftlichen und einklagbar) und
  • ein leichterer Wechsel des Arbeitsplatzes

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Fragen und Antworten rund um Gutscheine. Eine Information der AKNÖ.

Rezeptgebühr für ein auf einem Kassenrezept verordnetes Medikament beträgt ab 1. Jänner 2015 € 5,55 (bisher € 5,40) pro Packung

Pensionen und die Ausgleichszulagenrichtsätze werden zum 1. Jänner 2015 um 1,7 % angehoben

Abgasklassenplakette muss auf allen LKW ab 1. Jänner 2015 aufgeklebt sein, ansonsten gilt ein generelles Fahrverbot in Wien, in NÖ (Wiener Umland) und Burgenland. Das Fahrverbot enthält keine Einschränkung bezüglich der Gewichtsklasse der LKW. Daher sind auch Fahrten mit alten Klein- und Kleinst-LKW verboten (zB. Fiskal-LKW, Kleintransporter, Business-Vans oder Geländewagen, die als LKW zugelassen sind). Auch alle ausländischen Lkw werden also ab 1. 1. 2015 bei Fahrten in oder durch die Fahrverbotsgebiete die österreichische Abgasklassenplakette benötigen. mehr ->

Lohnerhöhungen: Wegen der momentanen Wirtschaftslage fallen 2014 die Lohnerhöhungen für die Arbeitnehmer eher gedämpft aus. Die Verhandlungsrunden sind von der Inflationsprognose geprägt. Der Mindestlohn steigt auf 1.688 Euro. Die Bandbreite der Lohnerhöhungen reicht von 2,5 bis 3,2 Prozent, die Zulagen legen rund 2,1 Prozent zu. Im Handel steigt ab Jänner 2014 das Mindestgehalt erst einmal auf 1.450 Euro brutto. Bis zur Grenze von 1.850 Euro steigen die Gehälter um 2,55 Prozent, darüber um 2,5 Prozent. Lehrlinge erhalten gestaffelte Aufschläge von 14 Euro im ersten Lehrjahr, 20 Euro im zweiten, 30 Euro im dritten und 26 Euro im vierten Lehrjahr.

Pensionen: Sie werden kommendes Jahr um 1,6 Prozent angehoben. Bei den Mindestpensionen wird die Teuerung immerhin in vollem Umfang abgegolten - damit erhalten die Bezieher einer Ausgleichszulage um 2,4 Prozent mehr. Damit ergibt sich für Ausgleichszulagenbezieher ein Bruttowert von 857,73 Euro pro Monat, für Ehepaare 1286,03 Euro.

Pensionskonto: Für Versicherte ab dem Jahrgang 1955 soll klar erkennbar sein, welche Ansprüche bereits für die künftige Pension angehäuft sind - und wie sehr sich längeres Arbeiten auszahlt.
All diese Eingriffe sind übrigens nicht Resultat des jüngsten Koalitionspakts, sondern früherer Reform- und Sparpakete. Die Regierung erhofft sich davon einen kräftigen Anstieg des faktischen Pensionsantrittsalters.

Mehr Transparenz bei den Gehältern: Ziel ist, Gehaltsunterschiede zwischen Männer und Frauen transparenter zu machen. Bereits im Jänner 2011 wurde mit der Novelle zum Gleichbehandlungsgesetz beschlossen, dass Unternehmen verpflichtet sind, die durchschnittlichen Gehälter anonymisiert offenzulegen. Ursprünglich mussten nur große Firmen ab 1.000 Arbeitnehmern Einkommensberichte legen, zuletzt waren es 2013 auch Betriebe ab 250 Mitarbeitern und ab 2014 sind auch Unternehmen mit mehr als 150 Beschäftigten zur Information verpflichtet.

Gesundheit: Bis zu drei Monate Pflegekarenz oder Pflegeteilzeit können ab 2014 von Angehörigen in Anspruch genommen werden. Voraussetzung ist Pflegegeldstufe drei, bei Kindern und Demenz Stufe eins.
Bei der Brustkrebsvorsorge gilt ab Jänner ein Einladungssystem: Alle zwei Jahre erhalten Frauen zwischen 45 und 69 Jahren einen Brief mit der Aufforderung zur Mammografie.
Für Volksschüler - Mädchen und Buben - gibt es die kostenlose HPV-Impfung, gegen Humane Papilomviren, die Krebs auslösen können.
Die Elektronische Gesundheitsakte (Elga) geht teilweise in Betrieb. Gespeichert werden die Gesundheitsdaten noch nicht, Patienten haben aber ab Jänner die Möglichkeit, ihre Teilnahme an Elga zu widerrufen.
Indirekt teurer werden Medikamente, die Rezeptgebühr steigt um zehn Cent auf 5,40 Euro.

Prämie bei Bausparen und Zukunftsvorsorge: Keine Veränderung gegenüber dem Vorjahr. Die Bausparprämie bleibt bei 1,5 Prozent. Für die Zukunftsvorsorge gibt es weiterhin 4,25 Prozent.

Kontonummer und Bankleitzahl: Ab 1. Februar 2014 ist für alle Überweisungen und Lastschriften in Österreich die internationale Kontonummer IBAN (International Bank Account Number) zu verwenden. Dafür dauert künftig eine elektronische Euro-Überweisung innerhalb der EU nur noch einen Bankgeschäftstag und das zum gleichen Preis wie eine Inlandstransaktion. Bei grenzüberschreitenden Transaktionen innerhalb der EU muss noch bis 1. Februar 2016 zusätzlich zur IBAN die internationale Bankleitzahl BIC (Business Identifier Code) angegeben werden.

Verkehr: Das Jahres-Pickerl für Pkws kostet nun 82,70 Euro und wird limettenfarbig sein. Verkehrssünder müssen damit rechnen, bald EU-weit Strafen zu zahlen. Nach jahrzehntelangen Verhandlungen soll das grenzüberschreitende Strafmandat im ersten Halbjahr kommen.

Pferdehaltung: Aufgrund einer EU-Bestimmung müssen Landwirte, die nebenbei Pferde einstellen, dafür ab 1. Jänner 20 Prozent Mehrwertsteuer verrechnen. Derzeit sind etwa 90.000 Pferde von ihren Eigentümern bei Bauern oder Reitställen eingestellt. "Ich glaub mich tritt ein Pferd" (Anm.Wilfried). Geschätzte Mehreinnahmen aus Steuern ca. 3,5 Mio. Euro.

Neue, verbesserte Regeln für Haustürgeschäfte und Internethandel: Über die Hauptleistung hinausgehende Zahlungen müssen ausdrücklich extra vereinbart werden, etwa eine Bearbeitungsgebühr oder eine Stornoversicherung. Unangemessenen Extrakosten sind nicht erlaubt, Zusatzkosten müssen ausdrücklich sichtbar gemacht werden und dürfen nicht irgendwo 'versteckt' werden. Das Widerrufsrecht bei Verbraucherverträgen wird grundlegend neu gefasst. Die Richtlinie geht von sieben Werktagen auf 14 Kalendertage hinaufgesetzt. Das Widerrufsrecht bei fehlender oder falscher Belehrung erlischt erst nach zwölf Monaten und vierzehn Tagen.

Arbeitsmarkt-Öffnung für Rumänen und Bulgaren: Ab 1. Jänner 2014 haben auch Arbeitnehmer aus den jungen EU-Ländern Rumänien und Bulgarien freien Zugang zum heimischen Arbeitsmarkt. Für Polen, Ungarn, Tschechen, Slowaken, Slowenen und Bürger der drei baltischen Republiken galt die sogenannte Arbeitnehmerfreizügigkeit schon seit 1. Mai 2011.