Wir wollen wissen, wer gerettet wird!


Wir wollen wissen, wer gerettet wird!
 

Wer sind die Gläubiger der Hypo, die mit bis zu 19 Milliarden Euro von den Steuerzahlerinnen und Steuerzahlern gerettet werden sollen?
Warum werden sie nicht an den Rettungskosten beteiligt?

Attac lädt zur FOTOAKTION am

Dienstag 18.2. 2014, 9:30 Uhr
Bundeskanzleramt, Ballhausplatz 2, 1010 Wien
(vor dem Ministerrat)

"Wir wollen wissen, wer gerettet wird!"

Jörg Haider und sein Hofbankier
Die Hypo Alpe Adria war eine Landesbank, die ein populistischer Landeshauptmann in sein persönliches Instrument zur Ruhmvermehrung, Wahlkampffinanzierung und Selbstbedienung umgewandelt hat. Wolfgang Kulterer war Jörg Haiders Hofbankier, der ihm stets zu Diensten war und mit einer Landeshaftung im Rücken ohne Rücksicht auf Risiken im Ausland expandiert hat.

Das blaue Hypo-Desaster. mehr ->

Posted by Allé Wilfried Monday, February 17, 2014 4:38:00 PM Categories: Soziales Steuern, Finanzen Veranstaltungen Wir sind mehr
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Comments

Monday, February 17, 2014 6:17:52 PM
bitte, ich weiss auch was
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re: Wir wollen wissen, wer gerettet wird!

Der Wechsel Wolfgang Kulterers vom Vorstand in den Aufsichtsrat der Hypo-Bank wurde am Mittwoch in der Kärntner Landesholding mit Mehrheit abgesegnet. BZÖ und ÖVP-Vertreter haben dafür gestimmt, die SPÖ-Mitglieder dagegen.
Eigentümer zeigten Vertrauen in Kulterer Kulterers Wechsel in den Aufsichtsrat sei ein "Signal an die internationalen Investoren", dass der Eigentümer weiter vollstes Vertrauen in Kulterer habe.
Für die Installierung Kulterers im Kontrollgremium stimmten neben den BZÖ-Vertretern Martin Strutz und Kurt Scheuch auch AR-Vorsitzender Dietmar Schwarzenbacher und der von der ÖVP entsandte Unternehmer Franz Farkas.
mehr ->

Tuesday, February 18, 2014 1:08:37 PM
attac
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re: Wir wollen wissen, wer gerettet wird!

Bei einer Fotoaktion am 18.2.2014 vor dem Ministerrat hat das globalisierungskritische Netzwerk Attac Steuergeld-Rettungsringe und Schwimmflügerl an die anonymen Gläubiger der Hypo Alpe Adria verteilt.
„Vorrangigstes Ziel der Verantwortlichen scheint es zu sein, Investoren und Banken auf Kosten der Steuerzahler zu retten - wie schon bei dutzenden Bankenrettungen zuvor in Europa“, kritisiert Attac Obfrau Alexandra Strickner.
Attac fordert, dass Gläubiger und Banken verpflichtet werden, sich zu beteiligen – sowohl durch einen Verzicht auf Forderungen bei garantierten Anleihen und über eine Bankenabgabe, welche die profitierenden Großbanken stärker als bisher einbezieht. Attac bekräftigt zudem die Forderung nach einer Vermögenssteuer. Denn schon mit den bisherigen Bankenrettungen wurden in erster Linie die Vermögen der Superreichen gerettet.

Mailaktion an Spindelegger: „Ich will wissen, wer gerettet wird!“

Gleichzeitig  startet Attac eine Online-Aktion unter http://www.attac.at/hypo. Dabei können die Bürgerinnen und Bürger Finanzminister Michael Spindelegger per E-mail dazu auffordern, die Gläubiger der Bank offenzulegen und ihre finanzielle Beteiligung sicherzustellen.

Wann werden Großbanken endlich zerteilt?

Auch wenn die Hypo Alpe Adria aufgrund der wahnwitzigen Haftungen des Landes Kärnten einen Sonderfall darstellt, ist die einzig sinnvolle Lehre aus dem Desaster die Zerteilung von systemrelevanten Mega-Banken. Doch weder in Österreich noch in der Europäischen Unionen steht dies auf der politischen Agenda. „Auch in einer EU-Bankenunion werden die SteuerzahlerInnen weiterhin von unterkapitalisierten und systemrelevanten Banken in Geiselhaft genommen. Sowohl der geplante europäische Abwicklungsmechanismus als auch die europäische „Haftungskaskade“ bei Bankenpleiten sind voller Lücken“, kritisiert Strickner.

E-Mail-Aktion an Finanzminister Spindelegger. "Ich will wissen, wer gerettet wird!"
http://www.attac.at/hypo

BILDER der heutigen Aktion unter:
http://www.attac.at/news/detailansicht/datum/2014/02/18/hypo-attac-verteilt-rettungsringe-an-anonyme-glaeubiger-bild.html


Rückfragen:
David Walch
Pressesprecher Attac Österreich
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Tel:   +43 (0) 1   544 00 10
Mobil: +43 (0) 650 544 00 10
Fax:   +43 (0) 1   544 00 59
Margaretenstraße 166/3/25, A-1050 Wien
presse@attac.at, www.attac.at
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Attac ist eine internationale Bewegung, die sich für eine demokratische und sozial gerechte Gestaltung der globalen Wirtschaft einsetzt.
Einer kleinen Gruppe von GewinnerInnen steht eine große Mehrheit von VerliererInnen gegenüber. Das ist kein Naturgesetz.
Attac zeigt Entwicklungen auf und bietet Alternativen.
Denn Globalisierung braucht Gestaltung

Tuesday, February 18, 2014 1:18:28 PM
Allé Wilfried
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re: Wir wollen wissen, wer gerettet wird!

Sehr geehrter Herr Finanzminister!
Ich bin empört darüber, dass wir Steuerzahlerinnen und Steuerzahler bis zu 19 Milliarden Euro für die Rettung der Hypo bezahlen sollen. Ich habe ein Recht auf Information.
Wer sind die Gläubiger der Bank, die ich mit meinem Steuergeld rette?
Werden Sie sicherstellen, dass diese an den Rettungskosten beteiligt werden?
mit freundlichen Grüßen,
Wilfried Allé

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Tuesday, February 18, 2014 4:48:19 PM
azur
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re: Wir wollen wissen, wer gerettet wird!

Unter den Augurien des ÖVP-Heiligen Wolfgang durfte der blaue Zauberlehrling Jörg in Kärnten machen, was er wollte! Und der wollte sein Lieblingsstück aus Kinder- und Jugendtagen toppen: "Der Verschwender" von Ferdinand Raimund.
Nachfolgend eine gute Sammlung bezugnehmend auf die Ursachen und weniger auf die Auswirkungen dieser Schlamassl:

Es ist ruhig ist im Plenarsaal. Betretenes Schweigen.

* Grundfarben der Korruption. Schwarz & Blau -   Peter Pilz listet die Ausplünderung der Republik durch ÖVP und FPÖ auf.
   http://www.youtube.com/watch?v=g_1I2uN6qhc
   Noch immer ist es still im Plenarsaal. Keiner widerspricht.

* Das Schwarzgeld-System der ÖVP - Kogler
   http://www.youtube.com/watch?v=g9_yNVSwQDk

* Casino N.Ö. Werner Kogler Parlament 19.2.2013
   http://www.youtube.com/watch?v=vn0TL4FvetM

* Der HYPO Krimi - Werner Kogler erklärt.
   http://www.youtube.com/watch?v=_1gj3hHbWYg

Friday, February 21, 2014 10:36:56 AM
Eva H.
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re: Wir wollen wissen, wer gerettet wird!

Sehr geehrter Herr Bundeskanzler,
sehr geehrter Herr Finanzminister,
wenn ich den Zeitungsberichten glauben darf, ist es wahrscheinlich, dass das Hypo-Alpen-Adria Debakel jedem Steuerzahler und jeder Steuerzahlerin ca. 5.000 Euro kosten wird. Wie ich lese, kommen diese gewaltigen Summen auf uns zu, weil die Banken zu einer von Ihnen angestrebten Beteiligung "Nein" gesagt hätten.
Ich darf Ihnen mitteilen, dass ich dem Beispiel der Banken folge, und ebenfalls "Nein" sage. Bei mir geht es sich gerade ganz schlecht aus. Da ich nicht besonders viel verdiene, habe ich vermutlich noch nicht einmal meinen Beitrag zu den enorm wichtigen Eurofightern abgeleistet.
Also, nichts für ungut, aber Bankenrettung diesmal bitte ohne mich, zumal ich ja zum Unterschied zu den "Nein-sagenden" Banken in meinem Leben auch noch nie irgendetwas mit der Hypo-Alpen-Adria zu tun gehabt habe und meine Bankgeschäfte mir in Summe nur Geld gekostet statt gebracht haben.
In der Gewissheit, dass Sie einer einfachen Steuerzahlerin die gleiche Wahlfreiheit zugestehen wie den Banken, bitte ich Sie mein "Nein" zu akzeptieren und mir dies mit einer kurzen Mail bestätigen.
Hochachtungsvoll
… eva.h#€$€#@gmx.at

Sunday, February 23, 2014 7:27:35 PM
Allé Wilfried
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re: Wir wollen wissen, wer gerettet wird!

Einfach einmal so in den Frühling gerechnet:
Angenommen es bliebe bei den bereits zugeschossenen 4 Milliarden Euro des Bundes an die Hypo-Alpe-Adria und es werden nicht mehr; und
angenommen es gibt 40.000 Sparer bei der HAA, deren Einlage gemäß Bankwesengesetz (§§ 93 ff BWG) bis € 100.000,- gesichert ist, dann macht das genau diese 4 Milliarden aus.
Das war schon das Rechenbeispiel. Was verbirgt sich aber hinter diesen Zahlen? Ganz einfach jener Tatbestand, dass die HAA keine 40.000 Sparer hat, sondern deutlich weniger. Und was folgern wir daraus? Eine Konkurslösung wäre dem Staat und damit uns Steuerzahlern auch nicht teurer gekommen, das genaue Gegenteil wäre eingetreten.
Also: Bitte HAIRCUT und keine Anstaltslösung!

Monday, February 24, 2014 10:18:40 AM
Beachflyer
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re: Wir wollen wissen, wer gerettet wird!

Vertrauensverlust der Märkte ....
Papperlapapp! Wenn es Hypo-Anleihen im Nominalwert von 100 um 25 zu kaufen gibt, obwohl diese durch Garantien besichert sind, dann ist das Vertrauen ohnehin schon weg. Oder vertrauen Spekulanten darauf, dass der Steuerzahler das Füllhorn über Sie öffnet? Wenn er das nicht tut sind sie böse und kommen nicht mehr?
Mit dieser Angst kann ich leben!
Der Konkurs wird nur deshalb nicht kommen weil ein solches Verfahren alle Fehler und die dafür verantwortlichen aufdeckt. Besser als jeder Untersuchungsausschuss.

Friday, February 28, 2014 12:14:01 PM
ein Kärntner Gastarbeiter im Ausland
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re: Wir wollen wissen, wer gerettet wird!

ER hat euch nicht belogen!
"Wir werden den Löwenanteil der Hypo-Millionen für die kommenden Generationen anlegen. Damit handeln wir im Sinne der jungen Menschen dieses Landes nachhaltig und zeigen Weitblick.
Deswegen wird Kärnten reich. Kärnten wird aber nicht nur reich, sondern ist auch vorne, weil wir dieses Land auf Zukunftskurs gebracht, neue Arbeitsplätze geschaffen und wirtschaftliche Perspektiven geschaffen haben. Auf diesem Zukunftskurs werden wir bleiben. Und das mit voller Kraft."
Jörg Haider, 12.5.2007

Saturday, March 1, 2014 9:32:33 PM
Allé Wilfried
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re: Wir wollen wissen, wer gerettet wird!

Andreas Treichl (Generaldirektor der Erste Bank) ist durchaus der Meinung auch in Österreich Banken vom Markt nehmen zu können - wenn nicht sogar aus Wettbewerbsverzerrungen vom Markt nehmen zu müssen. mehr ->

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