TV-Konfrontation der EU-Spitzenkandidaten Schulz und Juncker - 8.5.


TV-Konfrontation der EU-Spitzenkandidaten Schulz und Juncker am 8.5.2014
 

Am 8. Mai 2014 um 20:15 Uhr kreuzen im ORF - in einer gemeinsamen  deutschsprachigen Sendung mit dem ZDF - Martin Schulz, Spitzen­kandidat der Europäischen Sozialdemokratie und Jean-Claude Juncker, Spitzen­kandidat der EVP, verbal die Klingen. Moderatoren sind Ingrid Thurnher vom ORF und ZDF-Chef­redakteur Peter Frey. Es geht um wichtige Themen des EU-Wahl­kampfs und um die Zukunft der EU. mehr ->

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Posted by Allé Wilfried Wednesday, May 7, 2014 4:37:00 PM Categories: Film, Fernsehn, Unterhaltung Veranstaltungen Wahlen
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Tuesday, May 13, 2014 10:19:18 AM
Brunner Andrea
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re: TV-Konfrontation der EU-Spitzenkandidaten Schulz und Juncker - 8.5.

TV-Duell: Schulz authentisch, Juncker starr
Die Expertenanalyse fiel eindeutig aus: Der Spitzenkandidat der Sozialdemokratie (S&D) Martin Schulz punktete klar vor seinem Kontrahenten Jean-Claude Juncker von der EVP. Wirtschaftscoach Christine Bauer-Jelinek beurteilte Schulz als "inhaltlich sehr konkret und authentisch". Ganz anders fiel das Urteil über Juncker aus. Er sei "in eine starre Haltung verfallen, leicht angefressen bis überheblich – ich glaube nicht, dass das sehr gut ankommen wird." Und Kommunikationsexperte Stefan Albin Sengl vermutet, dass Juncker die Diskussion unterschätzt habe. Der EVP-Spitzenkandidat habe nur die Fragen beantwortet und keine eigenen Themen gesetzt, was Schulz besser gelungen sei.
Transparenz statt geschlossene Türen
"Jean-Claude Juncker steht für ein Europa das hinter geschlossenen Türen tagt", umfasste EU-Parlamentspräsident Schulz, warum er der bessere Kommissionspräsident wäre, denn er stehe für mehr Transparenz.
Gerechte Konzernbesteuerung
Klar sprach sich Schulz gegen die Verlagerung von Betrieben in Niedrigsteuerländer aus. Davon hätten die BürgerInnen die Nase voll. "Der gegenseitige Wettbewerb der Staaten um die niedrigste Steuer bringt nur jenen Gewinn: den großen Kapitalbesitzern", sagte der Sozialdemokrat. Stattdessen soll dort, wo der Gewinn für einen Konzern entsteht, Steuer bezahlt werden. "Das muss jeder kleine Bäckermeister im jeweiligen Land auch", betonte Schulz.
EU-Kommission soll zur Hälfte weiblich sein
Martin Schulz forderte auch, die künftige EU-Kommission zur Hälfte mit Frauen zu besetzen: "Ich will eine Kommission, die zur Hälfte aus Männern und Frauen besteht." Das fand bei den SPÖ-Frauen gebührenden Anklang: "Die Sozialdemokratie stärkt die Rechte von Frauen in Europa", betonte SPÖ-Bundesfrauengeschäftsführerin Andrea Brunner.

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