Standpunkt 69.1: Glyphosat


Standpunkt 69 Punkt 1: Glyphosat
 

Die EU-Kommission will Glyphosat für weitere zehn Jahre erlauben. Die Gefahren von Glyphosat sind bekannt. Es schadet Pflanzen und Tieren -- und ist laut Weltgesundheitsorganisation (WHO) “wahrscheinlich krebserregend”. Ganz klar: Dieses Ackergift muss endlich von unseren Feldern!
Eine unübersehbare Zahl an Indizien und Erkenntnissen spricht mittlerweile dafür, dass das Pflanzenvernichtungsmittel Glyphosat als hoch lebensfeindlich für den Menschen und seine Mitwelt einzustufen ist. Dass der Einsatz dieses Herbizids bisher noch nicht verboten ist, kann als politisches Versagen bezeichnet werden.
Landwirtschaftsminister Andrä Rupprechter (ÖVP) beschwichtigt und für Landwirtschaftskammer-Präsident Hermann Schultes (ÖVP) ist der Einsatz von Glyphosat kein No-Go. Auch argumentiert er, man solle einer vernünftigen Praxis durchaus einen Weg lassen. Die Produkte seien rückstandsfrei, das Wort Gift sei nicht berechtigt: "Was wir liefern, ist in Ordnung."
Seitens der SPÖ äußerte der Abgeordnete Markus Vogl Skepsis gegenüber einer Glyphosat-Verlängerung: "Wir können nicht einerseits sagen, wir wollen ein Musterland bleiben und andererseits Glyphosat akzeptieren." Gesundheitsministerin Pamela Rendi-Wagner (SPÖ) forderte am Mittwoch einmal mehr ein klares Bekenntnis von der ÖVP für ein Nein zu Glyphosat. Sie hob gegenüber Journalisten vor dem Ministerrat die Bedeutung der Gesundheit hervor und pochte auf diese Haltung auch beim Noch-Koalitionspartner. mehr ->

Posted by Allé Wilfried Wednesday, September 20, 2017 2:27:00 PM Categories: Gesundheit
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re: Standpunkt 69: Glyphosat

Monday, October 2, 2017 1:07:29 PM Walter Eckel

Lieber Herr Eckel,

am 3. Oktober entscheidet das Parlament, ob Österreich in Brüssel gegen die Wiederzulassung von Glyphosat stimmt. Die Abgeordneten können das österreichische Nein zu Glyphosat sichern. Ermutigen wir sie, diese einmalige Chance zu ergreifen!

Senden Sie hier eine Nachricht an die Abgeordneten: Nein zu Glyphosat!

ÖVP-Landwirtschaftsminister Andrä Rupprechter hat sich bisher geweigert, für ein vollständiges Glyphosat-Verbot zu stimmen. Doch mit einem Mehrheitsbeschluss kann der EU-Ausschuss des Parlaments den Minister dazu zwingen in Brüssel gegen die Wiederzulassung des krebserrengenden Ackergiftes zu stimmen.

Mit den Stimmen der SPÖ, der Grünen und der FPÖ kann es dafür eine Mehrheit geben. Grüne und Bundeskanzler Christian Kern haben bereits öffentlich erklärt, die sogenannte Ministerbindung unterstützen zu wollen. Die FPÖ befürwortete ebenfalls bereits ein Glyphosat-Verbot. Doch werden sie Wort halten? Die Glyphosat-Gegner im Parlament brauchen jetzt unsere Unterstützung, damit wir das österreichische "Nein" zum krebserregenden Ackergift erreichen. Senden Sie deshalb jetzt eine Nachricht an die Mitglieder des EU-Ausschusses im Parlament!

Hier klicken und Nachricht versenden!

Das ist unsere Chance! Frankreich hat bereits angekündigt gegen die Wiederzulassung stimmen zu wollen. Gestern schloss sich Italien an. Wird Österreich das nächste EU-Land? Ein österreichisches Nein könnte weitere EU-Mitgliedsländer dazu bewegen sich ebenfalls gegen die Wiederzulassung von Glyphosat aussprechen. Deshalb ist die Entscheidung am Dienstag im Parlament so wichtig.

Danke für Ihre Unterstützung!

Hoffnungsfrohe Grüße
Ihr Nikolai Miron
für GLOBAL 2000

re: Standpunkt 69: Glyphosat

Friday, September 22, 2017 3:37:40 PM Allé Wilfried

Glyphosat: SPÖ will österreichisches Nein auf EU-Ebene

Im Herbst steht die Abstimmung der EU-Landwirtschaftsminister über die Neuzulassung des umstrittenen Pestizids Glyphosat an. Während Gesundheitsministerin Pamela Rendi-Wagner für ein Glyphosat-Verbot eintritt, weil für sie die Gesundheit der ÖsterreicherInnen Vorrang hat, lehnte Minister Rupprechter ein "Nein" zu Glyphosat im Ministerrat ab. Glyphosat wird von der WHO-Agentur für Krebsforschung als "wahrscheinlich krebserregend" eingestuft, die EU-Kommission hat die Zulassung dennoch für 18 Monate verlängert.

Mehr dazu auf der Website der SPÖ

Infos zum Umweltprogramm der SPÖ gibt's im Plan A

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