Simmering liegt im Südosten Wiens und grenzt an die Bezirke Leopoldstadt, Landstraße, Favoriten und Donaustadt sowie an das Bundesland Niederösterreich. Die ehemaligen Gemeinden Albern, Kaiserebersdorf und Simmering bilden die heutigen Bezirksteile.

Eine kleine Geschichte SIMMERINGs

 

Die Simmeringer Bezirksvorsteherin heißt KR Renate Angerer.

Simmering ist ein Wachstumsbezirk. Mit 1. Jänner 2009 hatte der Bezirk auf einer Fläche von 23,23 km2 eine Einwohnerzahl von 88.102. Tendenz steigend.
 
Simmering ist der 11. Wiener Gemeindebezirk. Er wurde 1892 aus den selbständigen Gemeinden Simmering und Kaiserebersdorf sowie kleinen Teilen anderer Gemeinde gebildet, 1955 kam die Gemeinde Albern hinzu.
 

 

 
Die Ortschaft Simmering wurde 1028 zum ersten Mal urkundlich erwähnt. Seit 1605 gab es dort eine Brauerei, die über drei Jahrhunderte hinweg eine wichtige Einnahmequelle für den Ort darstellte. Bis ca. 1860 blieb Simmering ein kleines Dorf. Danach wurden die Rinnböckhäuser angelegt, die damals die zweitgrößte Wohnhausanlage Wiens darstellten und mit Ziegeln aus der Wiener Stadtmauer gebaut wurden. In der Folge begann eine schnelle großstädtische Entwicklung. Kaiserebersdorf (früher nur Ebersdorf) war der Sitz des Geschlechts der Ebersdorfer. Kaiser Maximilian II. hielt sich hier oft zur Jagd auf. Neben dem Schloss Kaiserebersdorf, dem alten Sitz der Ebersdorfer, ließ er auch Schloss Neugebäude errichten. Die Grenze zwischen den Dörfern Simmering und Kaiserebersdorf verlief entlang des heutigen Seeschlachtgrabens, der Florian-Hedorfer-Straße und des Weichseltalwegs.                               

 

                                                                             
 
Am 1. Jänner 1892 wurden Simmering und Kaiserebersdorf sowie kleine Teile von Kledering und Schwechat als 11. Bezirk Simmering nach Wien eingemeindet.
 
Albern, das 1162 zum ersten Mal urkundlich erwähnt wurde, blieb immer ein kleines Dorf. Durch die Lage an der Donau wurde es oft überschwemmt und musste sogar zweimal verlegt werden. Am 15. Oktober 1938 wurde es Teil des damaligen 23. Wiener Gemeindebezirkes Schwechat. Nach dem Zweiten Weltkrieg erfolgte die Angliederung an den 2. Bezirks, da auf diese Weise die Raffinerie in der sowjetischen Besatzungszone verbleiben konnte. Erst nach Abschluss des Staatsvertrages kam es 1955 zu Simmering.
 
Der Umfang des Bezirksgebiets wurde nach 1955 noch dreimal verändert, allerdings handelte es sich dabei nur noch um kleinere Grenzverschiebungen. Betroffen war jeweils die nordwestliche Grenze zum Bezirk Landstraße; im Bereich Schlechtastraße und Bereich Urschenböckgasse und Litfaßstraße (im Jahr 2000) sowie im Bereich Döblerhofstraße, Guglgasse, Paragonstraße und Erdbergstraße (im Jahr 2003). Neben Verkehrsflächen wurden dabei vor allem Industrie- und Gewerbegebiete dem jeweils anderen Gemeindebezirk zugeschlagen.
 
Bereits ab den siebziger-Jahren des 20. Jahrhunderts begann sich der Bezirk zur Stadtgrenze nach Schwechat hin weiter auszudehnen. Große Wohngebiete wie der Thürnlhof, in der Mühlsangergasse, am Muhrhoferweg oder auf dem Leberberg wurden gebaut. Ein neues Wohnzentrum in Kaiserebersdorf entstand so und entwickelt sich stetig weiter. Simmering wird noch weiter wachsen und Kaiserebersdorf einen entscheidenden Anteil daran haben.
Städtische Infrastruktur und gleichzeitig grüne Randzone sind das, was Kaiserebersdorf ausmacht und weiterhin ausmachen wird – einfach ein guter Platz zum Leben!
 
© SPÖ Simmering 

 

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Braunhuberpark
Benannt nach dem von 1856 bis 1862 amtierenden Bürgermeister von Simmering, Josef Braunhuber  mehr ->

Brehmpark
Benannt nach dem Zoologen und Reisenden Dr. Alfred Edmund Brehm (1829 bis 1884), Autor des Buches "Tierleben", Direktor des Vivariums im Prater  mehr ->

Hans-Paulas-Park
Benannt nach dem Landtagsabgeordneten Hans Paulas (1913 bis 1988), Träger hoher Auszeichnungen, Simmeringer Bezirksvorsteher von 1973 bis 1980  mehr ->

Herderpark
Benannt nach dem Philosophen, Dichter und übersetzenden Nachdichter Johann Gottfried Herder (1744 bis 1803)  mehr ->

Hyblerpark
Benannt nach dem von 1897 bis 1918 amtierenden Leiter der städtischen Gartenverwaltung Wenzel Hybler  mehr ->

Luise-Montag-Park
Benannt nach der Wiener Volkssängerin Luise Montag, eigentlich Aloisia Pintzker (1849 bis 1927); wegen ihres perfekten Sopran und ihrer Jodlkünste, auch das "Lercherl" genannt  mehr ->

Parkanlage Krötzlergasse
Die Krötzlergasse wurde 1895 nach einer Simmeringer Gärtnerfamilie benannt. Der hier befindliche ehemalige private Biedermeiergarten wurde 2002 in eine öffentliche Parkanlage umgestaltet.  mehr ->

Seeschlachtpark
Benannt nach einem Seitenbach der Schwechat, der oft aus den Ufern trat, einen See bildete, und eingeschlachtet (reguliert) werden musste; der Seeschlachtgraben wurde 1963 eingeebnet.  mehr ->

Stadtpark Leberberg
Errichtet 1997; die Planung erfolgte im Rahmen eines Architektenwettbewerbs unter Berücksichtigung alter Parzellierungen und Wegelinien  mehr ->

Bezirksvorsteherinnen und Bezirksvorsteher seit 1892  mehr ->

Bezirksvertretung seit der letzten Wahl 2005  mehr ->