Grätzl Werbung

Apotheke

ISA's Brötchentreff

ISA's Eissalon
  

KFZ-Weber

Schuh- und Schlüsseldienst

Sany's Grillservice

 

 

Ihr Geschäft
Ihr Kaufhaus
IT Musterfirma

Vorlesen

 

Ein Service von
Voice Business

 

Schulen am Enkplatz 


Schulen am Enkplatz
 
Simmering: Neue Räume und smarte Ideen für die Schulen am Enkplatz

Die Neuen Mittelschulen I + II am Enkplatz in Wien-Simmering werden erweitert und erhalten gleich vier Null-Energie-Turnsäle. Initiator dafür war das EU-geförderte Projekt „Smarter Together“ in Simmering.
Stadtschulratspräsident Heinrich Himmer und LtAbg. Barbara Novak, stv. Vorsitzende des gemeinderätlichen Ausschusses für Wohnen, Wohnbau und Stadterneuerung, präsentierten kürzlich die Zukunftspläne für die beiden Schulen.

Im Frühjahr 2015 begann die Projektvorbereitung für „Smarter Together“, einem von der EU geförderten Smart City-Projekt unter der Schirmherrschaft von Wohnbaustadtrat Michael Ludwig. Ziel dabei ist es, den Zentralraum von Simmering unter Beteiligung der lokalen Bevölkerung und in Zusammenarbeit mit einer ganzen Reihe von Unternehmen noch lebenswerter und umweltfreundlicher zu gestalten.

Mit Jahresbeginn 2018 sollen die Bauarbeiten für vier neue Turnsäle und einen Zubau beginnen, die Fertigstellung ist für das Frühjahr 2019 geplant. Zahlreiche Smart City-Themenfelder wurden dabei berücksichtigt: Sanierung, Energiemanagement, lokale Energiegewinnung, Rückspeisung von überschüssiger Energie, Fassadenbegrünung, Infrastrukturerfordernisse, Partizipationsprozesse sowie Integration. mehr ->

Posted by Allé Wilfried Tuesday, October 3, 2017 10:41:00 AM Categories: Kindergarten, Pflichtschule
Rate this Content 1 Votes

Causa Silberstein: Kern hat "null Verständnis" für die Vorgänge 


Kausa Silberstein: Kern hat "null Verständnis" für die Vorgänge
 

Bundeskanzler Christian Kern konnte in der großen PULS4-"Elefantenrunde" punkten.

Bundeskanzler Christian Kern hat erneut betont: "Ich habe dafür genauso wenig Verständnis wie der Rest Österreichs. Wir werden das aufklären und die Konsequenzen ziehen." Zu diesem Zweck wurde SPÖ-Bundesgeschäftsführer Christoph Matznetter als Leiter einer Task Force eingesetzt, die diese Causa aufklären wird.

An Strache und Kurz gerichtet betonte der Kanzler: "Für die Postings auf ‚Die Wahrheit über Christian Kern' hat auch jemand die Verantwortung, das sollten wir auch klären, da sind wir alle davon betroffen." In den vergangenen Monaten seien Dossiers an Zeitungen geschickt worden, "wo gezielt auch gegen meine Familie kampagnisiert wurde. Da geht's nicht mehr darum, irgendjemand lächerlich zu machen. Da wurde versucht, die berufliche Laufbahn von Menschen zu zerstören. Wenn die Kollegen sagen, sie hatten nichts damit zu tun, dann glaube ich kein Wort."

Kern: "Kurz hat beachtliches Insiderwissen"

Ich habe heute dazugelernt. Kurz sagte, dass Silberstein für seine Facebook-Aktivitäten 12 Mitarbeiter und ein Büro hatte. Ich wusste das nicht, es stand in keiner Zeitung. Ich frage Sie ernsthaft, woher Sie dieses beachtliche Insiderwissen haben. Ein langjähriger ÖVP-Mitarbeiter soll dort Chef gewesen sein."

In der großen PULS4-"Elefantenrunde" konnte Bundeskanzler Christian Kern mit seinem Plan für Österreich punkten und bewies einmal mehr: Die SPÖ hat realistische Konzepte zur Entlastung der Mittelschicht statt wie Teile des Mitbewerbs "Milch und Honig" zu versprechen.

Die besten Sager des Bundeskanzlers in der Puls4-"Elefantenrunde"
sind auf seiner Website unter https://christian-kern.at/tv-auftritte/ zu sehen.

Posted by Allé Wilfried Monday, October 2, 2017 10:17:00 AM Categories: Soziales Steuern, Finanzen Wahlen
Rate this Content 5 Votes

Beat the Street: Bewegungsspiel startet in Simmering 


Zurück zum Respekt; Überleben in einer chaotischen Welt
 

Spielerisch mehr Bewegung ins Leben bringen: das macht Beat the Street. Nach London startet das Bewegungsspiel jetzt in Simmering. Zehn Simmeringer Schulen und ihre SchülerInnen machen bei Beat the Street mit. Alle BewohnerInnen sind eingeladen dabei zu sein.
Ziel von Beat the Street ist es, die Menschen zu motivieren kurze Strecken zu Fuß zurück zu legen und das Bewegungsverhalten in Wien nachhaltig positiv zu verändern. Insbesondere für Kinder bringt das viele Vorteile.
„Beat the Street“ wird von der Mobilitätsagentur Wien in Kooperation mit dem Stadtschulrat für Wien, dem von der EU geförderten Smart City Projekt „Smarter Together“ sowie der Österreichischen Diabetes Gesellschaft umgesetzt.

Posted by Allé Wilfried Sunday, October 1, 2017 9:44:00 AM Categories: Gesundheit Veranstaltungen
Rate this Content 1 Votes

Thürnlhofer Wiesenfest - 30.9. 


Thürnlhofer Wiesenfest am 30.9.2017
 

Heuer findet wieder unser "Thürnlhofer Wiesenfest" statt. Jeder der vorbei kommt und ein wenig verweilt, egal ob Groß oder Klein, soll dort seinen Spaß und seine Freude haben. Unsere Gäste versorgen wir mit preiswerten Speisen und Getränken. Die Flamingos sind mit ihrer Live-Musik wieder ein Garant für gute Stimmung. Mitsingen vor und hinter dem Mikrofon ist ebenfalls wieder möglich und auch erwünscht. mehr ->

hier geht's zur Fotogalerie ->

Posted by Allé Wilfried Friday, September 22, 2017 3:50:00 PM Categories: Veranstaltungen
Rate this Content 0 Votes

Eröffnung HUMA (nach Vergrößerung) - 27.9. 


Eröffnung HUMA (nach Vergrößerung) am 27.9.2017
 

Huma Eleven in Wien-Simmering, 11., Landwehrstraße 6 eröffnet den zweiten Bauteil. Bis jetzt gab es rund 60 Shops. Die Anzahl wächst auf über 90, die verpachtbare Fläche auf 50.000 m². Der Umbau ist damit beendet und Huma Eleven erstrahlt in neuem Glanz. Mit der Erweiterung wird die Mode-Kompetenz deutlich ausgebaut. mehr ->
Huma Eleven wird von SES Spar European Shopping Centers gemanagt, Eigentümer ist die Jost Hurler Unternehmensgruppe München.

Das komplette Eröffnungsprogramm mit den Highlights auf einen Blick:

Mittwoch, 27.9.2017
19 Uhr: Eröffnung HUMA (nach Vergrößerung) mit StRin Renate Brauner

Donnerstag, 28.9.2017
13 Uhr: Glücksrad
15 Uhr: Karikaturist Xi Ding
16 Uhr: Glücksrad
18 Uhr: Tagträumer

Freitag, 29.9.2017
11 Uhr: Glücksrad
13 Uhr: Zauber-Comedy mit dem Zauberlehrling Zwicki
14 Uhr: Glücksrad
15 Uhr: Zauber-Comedy mit dem Zauberlehrling Zwicki
17 Uhr: Vanessa Mai
18 Uhr: Glücksrad
ganztägig: 3D Full Body Printing "Lass dich drucken" by BIPA

Samstag, 30.9.2017
10 Uhr: Maskottchenparade
11 Uhr: Glücksrad
12 Uhr: Kinderentertainer KURT
13 Uhr: Glücksrad
14 Uhr: Kinderentertainer KURT
15 Uhr: Maskottchenparade
16 Uhr: Große Autoverlosung

Rahmenprogramm an allen drei Eventtagen
Bastelstation: Regenbogenfisch & Glücksstein
Bastelstation: Regenbogen Pois & Regenbogentiere
Kinderschminken
Karikaturist
Fotostation
Luftballontiere by BIPA
Kinderschminken by BIPA
Styling to go by BIPA

Posted by Allé Wilfried Friday, September 22, 2017 2:55:00 PM Categories: Veranstaltungen
Rate this Content 0 Votes

Standpunkt 69.1: Glyphosat 


Standpunkt 69 Punkt 1: Glyphosat
 

Die EU-Kommission will Glyphosat für weitere zehn Jahre erlauben. Die Gefahren von Glyphosat sind bekannt. Es schadet Pflanzen und Tieren -- und ist laut Weltgesundheitsorganisation (WHO) “wahrscheinlich krebserregend”. Ganz klar: Dieses Ackergift muss endlich von unseren Feldern!
Eine unübersehbare Zahl an Indizien und Erkenntnissen spricht mittlerweile dafür, dass das Pflanzenvernichtungsmittel Glyphosat als hoch lebensfeindlich für den Menschen und seine Mitwelt einzustufen ist. Dass der Einsatz dieses Herbizids bisher noch nicht verboten ist, kann als politisches Versagen bezeichnet werden.
Landwirtschaftsminister Andrä Rupprechter (ÖVP) beschwichtigt und für Landwirtschaftskammer-Präsident Hermann Schultes (ÖVP) ist der Einsatz von Glyphosat kein No-Go. Auch argumentiert er, man solle einer vernünftigen Praxis durchaus einen Weg lassen. Die Produkte seien rückstandsfrei, das Wort Gift sei nicht berechtigt: "Was wir liefern, ist in Ordnung."
Seitens der SPÖ äußerte der Abgeordnete Markus Vogl Skepsis gegenüber einer Glyphosat-Verlängerung: "Wir können nicht einerseits sagen, wir wollen ein Musterland bleiben und andererseits Glyphosat akzeptieren." Gesundheitsministerin Pamela Rendi-Wagner (SPÖ) forderte am Mittwoch einmal mehr ein klares Bekenntnis von der ÖVP für ein Nein zu Glyphosat. Sie hob gegenüber Journalisten vor dem Ministerrat die Bedeutung der Gesundheit hervor und pochte auf diese Haltung auch beim Noch-Koalitionspartner. mehr ->

Posted by Allé Wilfried Wednesday, September 20, 2017 2:27:00 PM Categories: Gesundheit
Rate this Content 0 Votes

Umrüstung der Wiener Beleuchtung auf LED 


Umrüstung der Wiener Beleuchtung auf L.E.D.
 

Die Stadt Wien hat sich ein ambitioniertes Ziel gesetzt. Bis 2020 werden die 50.000 Wiener Seilhängeleuchten getauscht und durch klimafreundliche und wartungsarme LED-Leuchten ersetzt. Ausgenommen davon sind Leuchten, die in historischen Bereichen und Schutzzonen verbaut sind. Noch in diesem Herbst starten die Arbeiten der Magistratsabteilung 33 - Wien Leuchtet für den Tausch.
Die neuen LED-Leuchten haben eine veränderte Ausstrahlcharakteristik im Vergleich zur Langfeldleuchte oder anderen alten Leuchten-Modellen. Besonders sichtbar ist das an den Fassaden. Die Beleuchtung mit der neuen LED-Leuchte ist ausschließlich nach unten gerichtet. Damit wird die Nachthimmelsaufhellung auf ein Minimum reduziert und die Fassaden weniger störend angestrahlt. Nach der Umrüstung wird das Licht dort sein wo es hingehört und man somit gut sehen kann und gesehen wird.

Posted by Allé Wilfried Wednesday, September 20, 2017 1:28:00 PM Categories: Rot-Grün in Wien Wir sind mehr
Rate this Content 0 Votes

Neue Bim für Simmering 


Neue Bim für Simmering
 

Simmering bekommt eine neue Bim von Kaiserebersdorf bis zur U3-Station Enkplatz.

Die Aktion von 5.028 übergebenen Unterschriften an Stadträtin Ulli Sima mit unserer Forderung eine eigene Straßenbahnlinie von der U3 bis nach Kaiserebersdorf wurde gestern in Simmering erfüllt.

Es gilt hier ausdrücklich Danke zu sagen an all jene, die mit ihrer Unterschrift unsere Forderung verstärkend unterstützt haben.

„Dank unserer gemeinsamen Initiative mit Ulli Sima bedeutet das mehr Freizeit durch weniger Fahrzeit für die Simmeringer. Die neue Simmeringer Linie wird de facto störungsfrei auf eigenem Gleiskörper Kaiser Ebersdorf rasch an die U3 anbinden“

Nun wird das Straßenbahnnetz in Angriff genommen. Die Wiener Linien haben ein Paket erarbeitet, das vorsieht, dass die Linie 71 wieder nach Kaiserebersdorf fährt, also dann zwischen Börse und Kaiserebersdorf unterwegs ist. Die Linie 6 fährt dann nur noch zwischen Burggasse, Stadthalle und der U3-Station Enkplatz. Eine zusätzliche neue Linie soll verlässliche Verbindungen zwischen Kaiserebersdorf und der U3 garantieren.

Der Bau soll schon im Frühling 2018 starten, die erste Fahrt der neuen Bim  sollte im zweiten Halbjahr erfolgen.

Den dazugehörigen Link und Fernsehbericht von W24 findest du hier:        https://www.w24.at/Nachrichten/259154
was die Rathauskorrespondenz darüber berichtet ->
mehr ->

Posted by Allé Wilfried Tuesday, September 12, 2017 8:34:00 PM Categories: Verkehr, Sicherheit
Rate this Content 1 Votes

"Europa der Arbeit" - 19.09. 


"Europa der Arbeit" am 19.09.2017
 

Die Themeninitiative Vorwärts Europa lädt zur Veranstaltung "Europa der Arbeit" ein.

 

EU Abgeornete Evelyn Regner spricht zu folgende Themen.

 

  • Lage der ArbeiterInnen in der EU
  • Ausbeutung von Arbeitskräften aus östlichen EU-Mitgliedstaaten und Arbeitsmigration
  • Sozialunion Europa
  • Neoliberale Strategien zur Abschaffung er ArbeiterInnenrechte
  • Sozialdumping

Im Anschluss daran kann darüber gemeinsam diskutiert werden.
mehr ->

Posted by Allé Wilfried Tuesday, September 12, 2017 3:03:00 PM Categories: Soziales Veranstaltungen
Rate this Content 0 Votes

Zurück zum Respekt; Überleben in einer chaotischen Welt 


Zurück zum Respekt; Überleben in einer chaotischen Welt
 

Politik und Medien verlieren an Glaubwürdigkeit, die Demokratie ist angeschlagen, Zukunftsoptimismus schwindet. Wie konnte es so weit kommen? In seinem neuen Buch "Zurück zum Respekt!" versucht der frühere Bundeskanzler Franz Vranitzky, Rezepte für eine vielfach chaotische Welt zu entwickeln. Der "trend" bringt als Vorabdruck Auszüge aus dem letzten Kapitel.
zum Originalartikel ->

Franz Vranitzky: "Mit Respekt gegen das Chaos"

veröffentlicht in TREND Ausgabe 36 / 2017 von Franz Vranitzky (aufgezeichnet von Peter Pelinka)

Politik und Medien verlieren an Glaubwürdigkeit, die Demokratie ist angeschlagen, Zukunftsoptimismus schwindet. Wie konnte es so weit kommen? In seinem neuen Buch "Zurück zum Respekt!" versucht der frühere Bundeskanzler Franz Vranitzky, Rezepte für eine vielfach chaotische Welt zu entwickeln. Der "trend" bringt als Vorabdruck Auszüge aus dem letzten Kapitel. Franz Vranitzky wird am 4. Oktober 2017 80 Jahre alt.

1. DEN SOZIALSTAAT ERHALTEN!

Die Gesellschaft braucht eine neue soziale Balance zwischen den verschiedenen Einkommensschichten. Ohne sie gibt es keinen Frieden und keine Freiheit, ist kein wirtschaftlicher Aufschwung möglich. ( ) Wir sollten gut darauf achten, unser europäisches Modell des sozialen Ausgleichs beizubehalten. Auch dieses Modell ist nicht perfekt, aber es ist besser als alle anderen vergleichbaren Modelle. Im Interesse dieser Balance müssen wir stets an unserem Sozialsystem arbeiten. Wir brauchen eine Grundsicherung, eine Mindestsicherung. Dieses System muss wohlüberlegt sein, damit keine Neidgenossenschaften entstehen.

() Bei der Herstellung sozialer Gerechtigkeit geht es auch um internationale Steuergerechtigkeit. Wenn Konzerne jährlich mehrere Milliarden Euro Gewinne machen, aber nicht einmal Millionen Steuern zahlen, wird klar, dass die wirkliche Schädigung des Staates nicht Hilfsbedürftige als vermeintliche Sozialschmarotzer begehen, sondern jene, die sich weigern, verantwortungsbewusst ihren gerechten finanziellen Beitrag zum Funktionieren des Staates zu leisten. () Gerechtigkeit ließe sich auch durch eine gelungene Umverteilung des Wohlstands herstellen, doch dafür gibt es historisch wenige gute Beispiele. In Österreich gibt es schlicht zu wenige reiche Menschen für eine wirkungsvolle Umverteilung. Sie bedürfte einer ausgeklügelten, weltweit akkordierten Politik.

2. MENSCHLICHKEIT UND REALISMUS!

Volksvertreter müssen die Balance zwischen Menschlichkeit und Realismus finden. Wenn im Mittelmeer Tausende Menschen bei dem Versuch, nach Europa zu gelangen, ertrinken, kann man nicht einfach zur Tagesordnung übergehen. Gleichzeitig muss man die eigene Bevölkerung vor einer Überlastung schützen. Diese Balance zu finden, ist unglaublich kompliziert. () Es gibt aber keine Alternative zur möglichst guten Integration für jene Zuwanderer, die zu uns gekommen sind und bleiben wollen. Sie haben ihre Pflichten, wir die unseren. Auch aus ganz praktischen Gründen.

Es macht keinen Sinn, wenn in einem Land, das zu einem Viertel von Menschen bewohnt wird, die in erster oder zweiter Generation nicht hier geboren sind, religiöse, soziale oder kulturelle Spannungen bestehen zu lassen oder gar anzuheizen. Sowohl "Einheimische" wie Zuwanderer haben ihren Beitrag zu leisten, damit wir uns gemeinsam daheim fühlen können und die Talente aller Ansässigen möglichst optimal für unser Land genutzt werden können.

3. DAS GRUNDPROBLEM der Sozialdemokratie

Es besteht darin, dass sie kein so klares Zielpublikum wie früher mehr hat. Wer sind die Adressaten ihrer traditionellen Politik? Welche Politik muss sie entwickeln, um neue Zielgruppen zu erreichen? Welche Mittel findet sie, um der von Rechtspopulisten betriebenen Spaltung der Bevölkerung zu begegnen? Sie hat einerseits wohl nur eine Chance, wenn sie sowohl die Interessen der - vor allem schlechter verdienenden - Lohnabhängigen vertritt wie jene der - vor allem "kleinen" - Selbstständigen, jene der in Ausbildung wie in Pension befindlichen Personen wie auch jener, die nur Teilzeitverträge haben oder nur befristete. Also all jener, die "sich jeden Tag anstrengen müssen, um ihre Familie (oder auch "nur" sich selbst) zu erhalten (Christian Kern). ( ) Andererseits sollte sich die Sozialdemokratie nicht die Tafel Altpartei umhängen lassen. Sie kann sich auch um andere Themen der Zeit annehmen, Themen die alle Generationen bewegen, die jüngere zumal. Die Kultur, die Wissenschaft, die offene Welt, die Lust an Neuem, das Interesse an "dem Anderen".

4. MITTELSCHICHT MIT ABSTIEGSÄNGSTEN.

Die Zeiten sicherer Langzeitarbeitsverhältnisse, in denen Arbeitgeber und -nehmer klar zu trennen waren und in denen Wirtschaftswachstum langfristig gesichert war, sind vorbei. () Ideologisch müssen die alten Frontstellungen zwischen links und rechts neu definiert werden. () Es gibt immer noch elementare Auseinandersetzungen zwischen Kapital und Arbeitnehmer, sie spielen sich heute anders ab, etwa bei der Flexibilisierung der Arbeitszeit. Der alte Kampf um soziale Gerechtigkeit als wichtigstes Thema der Politik findet nach wie vor statt, nur eben auf anderen Ebenen.

Erstmals seit 1945 wächst wieder eine Generation heran, der es nicht automatisch besser gehen wird als der vorherigen. Der Fortschritt, der bisher alle zumindest zu einem kleinen Teil betroffen hat, betrifft jetzt nur noch wenige, die dafür umso stärker. Anders ausgedrückt: Die Armen bleiben zumindest relativ arm, die Reichen werden reicher, und zwar schneller als schon bisher. Und dazwischen wird die Mittelschicht immer breiter, die vielfach von Abstiegsängsten geplagt ist. Die Politik muss den Abstiegsängsten der Mittelschicht mit gesetzlich garantierten Mindeststandards für ein Leben in Würde und ohne Bettelei begegnen.

5. MEHR LEISTUNGSBEREITSCHAFT!

Der globale Wettbewerb und die entsprechend verschärften Bedingungen auf dem Arbeitsmarkt führen zu größeren Erzeugungs-und Handelseinheiten, auch automatisch zu mehr Leistungsanforderungen. Der Einsatz von Robotern bedeutet ja nicht automatisch weniger Arbeit, sondern eher besser gestaltbare. Früher sagte man: Fließbandarbeit macht krank. Das ist heute vorbei. Das ist auch ein Generationen-Thema. In meiner Jugend war ich Arbeiter. Da galt das Prinzip: Sieh zu, dass du dich nicht so anstrengst. Mach dir das Leben leichter. Dieses Prinzip ist heute nicht mehr anwendbar, aber jene Menschen, die aus dieser Zeit stammen, haben es noch verinnerlicht. () Ich verstehe, dass eine Billa-Mitarbeiterin die Pensionsgrenze nicht erhöht sehen möchte. Bei anderen Leuten frage ich mich, warum sie schon mit 53 oder 55 Jahren in Frühpension gehen wollen. ( )

Das hängt natürlich auch von der Art der Arbeit ab. Deren Qualität wird in Zukunft immer besser werden, da durch die Automatisierung die "schlechten" Jobs wegfallen. Damit der Sozialstaat in dieser Qualität erhaltbar bleibt, wäre mehr Leistungsbereitschaft notwendig, freilich auch mehr Leistungsanreiz. () Ich würde mir eine gut ausgebildete, mit dem Leistungsgedanken vertraute Bevölkerung wünschen, die uns im Wettlauf der Völker einen guten Platz sichert. Dabei respektiere ich durchaus junge Menschen, für die ihre Wörk-Leif-Balance eine entscheidende Rolle spielt. Sie wollen nicht 40 oder mehr Stunden hart arbeiten, sondern lieber weniger verdienen und mehr Freizeit haben. Jeder Mensch hat innerhalb gewisser gesetzlicher und institutioneller Rahmenbedingungen große Freiräume. Niemand wird zwangsbeglückt. Es bleibt jedem selbst überlassen, ob er gefordert werden möchte oder nicht, wie hart er sich selbst fordert. Ich kann nur hoffen, dass auch künftig junge Menschen in Österreich überhaupt vor solch einer Wahl stehen können.

6. AUF ÄLTERE NICHT VERZICHTEN!

Auch Österreichs Gesellschaft altert, das Durchschnittsalter wächst ebenso wie die Zahl der 80-und 90-Jährigen. Es steigt die Zahl der Pflegebedürftigen ebenso wie die Zahl jener Menschen, die auch nach Pensionsantritt gesellschaftlich und beruflich aktiv bleiben. Es gab eine Zeit, da hieß es, 50 sei das neue 40. Heute ist 60 das neue 50. Wie nutzen wir das Potenzial der Lebens- und Berufserfahrenen 60-Jährigen, die mit oder ohne Golden Handshake in die Arbeitslosigkeit oder Frühpension gedrängt werden? Wie nützen wir das der 65-Jährigen, die in vielen Bereichen noch wertvolle Beratung liefern können?

Wenn man einmal von der sozialen Absicherung absieht, ist unsere Arbeitswelt nicht gerade altenfreundlich. Über 50-Jährige finden kaum noch einen Arbeitsplatz. Ein Grund dafür liegt bei den Arbeitgebern, privaten wie öffentlichen, ein anderer auch wieder bei der Politik: wo Vorschriften existieren, auch ältere Menschen anzustellen - etwa invalide -, können sich Arbeitgeber einfach freikaufen. Immerhin werden ernstlich erkrankte Menschen jetzt nicht mehr automatisch bis ans Lebensende pensioniert, sondern können nach einer Rehabilitationsphase wieder in ihren Beruf einsteigen. Man könnte auch fitte 60 oder 65-jährigen Menschen in den Bereichen Soziales und Pflege mehr einsetzen. Wieso stellt man sie beispielsweise nicht gegen eine Aufwandsentschädigung ein, um Flüchtlingen Deutsch beizubringen? Sprachkurse sind entscheidende Werkzeuge der sozialen Integration. () In dem Maß, in dem unsere Industrie internationaler wird, kann man auch Deutschkurse im Unternehmen anbieten. Warum lädt man nicht gezielter und einheitlicher pensionierte Lehrerinnen und Lehrer ein, die kommende Lücke am Lehrersektor zu schließen? Diese Kultur des freiwilligen, aber öffentlich geförderten Engagements gibt es bei uns fast gar nicht. Es wäre wichtig, sie zu entwickeln, vorsichtig, ohne Zwang und mit Anreizen verbunden.

7. OPTIMISMUS STATT PESSIMISMUS!

Wir brauchen eine Gesellschaft, die sich nicht vor der gewaltigen Anforderungen der Zukunft fürchtet, sondern sie optimistisch gestalten will. Um sich damit jene Lebensqualität erhalten zu können, welche eine neue Studie von Boston Consulting Österreich im Gegensatz zu früheren negativen Befunden ("abgesandelt") zubilligt: Danach verbesserte sich unser Land im Vergleich zu 2016 auf den vierten Rang hinter Norwegen, der Schweiz und den Niederlanden. Die meisten Zeitungen berichteten unter dem Titel "Den Menschen in Österreich geht es sehr gut." Dabei geht es nicht nur um traditionelle ökonomische Faktoren, sondern auch darum, wie die Lebensqualität in Sachen eines humanen Umganges miteinander eingeschätzt wird. Dieses Gut gehört sorgfältig gepflegt.

Aus meiner Sicht zählt dazu in erster Linie Respekt: Respekt für das Empfinden des und der anderen, egal welchen Alters, welcher Nationalität, welcher Anschauung. Respekt auch für Traditionen, in einem vernünftigen Sinn: Wir sollen sie nicht mutwillig zerschlagen, aber uns durch sie nicht abhalten lassen, Neues zu entdecken. Wir werden das so oder so tun müssen, besser aktiv gestaltend als passiv darunter leidend. Auch für die Beseitigung einer von Rechtspopulisten besonders geschürten und genutzten Kluft zwischen "Eliten" und "kleinen Leuten" hilft nur Respekt: jener der "Eliten" vor den Sorgen der so genannten "kleinen Leute". Und jener dieser "kleinen Leute" vor oft idealistischen Politikern, die ihren meist anstrengendem Job mit immer weniger wirklichen Gestaltungsspielraum, aber mit dauernd schwindendem Sozialprestige ausüben.

Zur Person

FRANZ VRANITZKY wuchs in Wien in einfachen Verhältnissen auf. Nach diversen Top-Jobs in heimischen Banken, unter anderem als Generaldirektor der Länderbank, wurde er 1984 Finanzminister. Zwei Jahre später stieg er zum Bundeskanzler der Republik auf und blieb das bis zum Jahr 1997.

Politik und Medien verlieren an Glaubwürdigkeit, die Demokratie ist angeschlagen, die guten Sitten verfallen, Familie und Kirche bieten kaum noch Halt und daran, dass die Zukunft besser wird, will niemand mehr richtig glauben. Wie konnte es so weit kommen? Und was kommt als nächstes? Franz Vranitzky ordnet das Chaos. Dabei zeigt er anhand von Beispielen aus seiner Lebenserfahrung, warum wir gerade jetzt zu den Werten der Aufklärung wie Rationalität, Toleranz, Solidarität und Respekt zurückkehren sollten, und was sie in der Politik, im öffentlichen Diskurs sowie jedem Einzelnen bringen.

Das Buch wurde aufgezeichnet von Peter Pelinka, früherer Chefredakteur der »Arbeiterzeitung« sowie der Magazine »News« und »Format«. Pelinka ist jetzt selbständiger Journalist, Moderator und Medientrainer.

Der Vorab-Auszug aus dem Buch "Zurück zum Respekt" ist in der trend-Ausgabe Nr. 36/2017 erschienen.

Posted by Allé Wilfried Saturday, September 9, 2017 10:27:00 PM Categories: Wir sind mehr
Rate this Content 1 Votes

Simmeringer Weintage - 15.-17.09. 


Simmeringer Weintage von 15. bis 17.09.2017
 

Geboten wird an den Simmeringer Weintagen das Beste aus Küche und Keller mehr ->

 
 

Posted by Allé Wilfried Friday, September 1, 2017 12:24:00 PM Categories: Veranstaltungen
Rate this Content 0 Votes

5.000 LehrerInnen zusätzlich 


5.000 LehrerInnen zusätzlich
 

Die Verbesserung der Grundkompetenzen unserer Kinder und die Unterstützung unserer Schulen durch 5.000 zusätzliche LehrerInnen – das sind die Eckpunkte der umfassenden Qualitätsoffensive für Österreichs Schulen, die Bildungsministerin Sonja Hammerschmid vor kurzem präsentiert hat.
Die ablehnende Haltung des Finanzministers kam nicht unerwartet, bremst doch die ÖVP seit langem gegen eine langjährige Forderung der SPÖ nach "Beste Bildung für alle". Mit seiner Aussage, "Das sei eine wahlkampftaktische Maßnahme", versucht er dieses wichtige Vorhaben herunterzuspielen.
Hammerschmid weist den Vorwurf Schellings zurück. "Wahlkampf hin oder her, es ist an der Zeit, jetzt Schritte zu setzen, die Lehrerinnen und Lehrer brauchen dringend Unterstützung." Bereits im März, also lange bevor die Neuwahl im Raum stand, habe sie angekündigt, auf Basis der Bildungsstandard-Daten ein Konzept für Problemschulen vorzulegen. Nun komme der Wahlkampf mit dem 15. Oktober in die Quere. "Die SPÖ hat sich den Wahltermin nicht ausgesucht", sagte die Ministerin.
Dem Finanzminister wäre dringend anzuraten, seinem Parteifreund Paul Kimberger, immerhin Chef der Pflichtschullehrer-Gewerkschaft mehr Aufmerksamkeit zu widmen, forderte dieser doch am Mittwoch (30.8.2017) im Ö1-Morgenjournal "Mehr Unterstützung für die LehrerInnen". Weil auch Kimberger weiß, dass "Bildung Geld kostet, aber keine Bildung kostet noch mehr Geld!“ mehr ->
Hier geht's zum Bildungskapitel im Plan A ->

Posted by Allé Wilfried Thursday, August 31, 2017 11:19:00 PM Categories: Kindergarten, Pflichtschule Soziales Wahlen
Rate this Content 0 Votes

Standpunkt 68: Skandal um belastete Eier 


Standpunkt 68: Skandal um belastete Eier
 

Der Skandal um das giftige Fipronil in Eiern weitet sich aus. Deutschlands Landwirtschaftsminister Christian Schmidt (CSU) fordert in einem Interview ein hartes Vorgehen gegen die Verursacher des Skandals: Es handle sich um Personen, die Lebensmittel mit krimineller Energie verpanschen: „Das ist ein Verbrechen und muss auch so geahndet werden, ohne Pardon“. mehr ->

Österreichs Landwirtschaftsminister Rupprechter sieht offensichtlich keinen Grund dazu Stellung zu beziehen. Rupprechter ist aber nicht nur Landwirtschaftsminister sondern auch oberster Verbraucherschützer. Zumindest in dieser Funktion hätte er jetzt Handlungsbedarf. Wir als Konsumenten haben nämlich ein Recht darauf zu wissen, wie die Warenströme fließen. Das soll und muss er uns transparent erklären können. Es stellt sich jetzt natürlich auch die Frage (für ihn und uns als Konsument), ob er das überhaupt kann? Was wissen unsere Landwirtschafts- und Wirtschaftsminister über die innerösterreichischen, die europaweiten und internationalen Warenströme? Es darf angenommen werden: wenig bis nahezu gar nichts. Aber genau das wäre einer der wichtigen Aufgaben, die es zu erledigen gibt. Und es wird wohl nicht ganz falsch sein anzunehmen, dass dieses Wissen seitens der Verantwortlichen gar nicht erstrebenswert ist. Wohl nach dem Motto: Was ich nicht weiß, ... Das ist grob fahrlässig und gehört deshalb auch massiv angeprangert und geändert! Vom Verbraucher wird stets flapsig gefordert als mündiger Käufer zu handeln. Nur wie soll das funktionieren, wenn die dafür notwendigen Informationen uns Kunden nicht zur Verfügung stehen? Ein Oxymoron.

Es gibt aber auch klare gegenteilige Forderungen bzgl. Transparenz. Diese Gruppierungen lobbyieren offensichtlich erfolgreicher als die Summe der einzelnen Konsumenten. Das gehört geändert! Nicht die Produzenten und der Handel sind in Permanenz zu schützen (nach dem Motto: "Weniger Staat, mehr privat"), sondern die noch immer wehrlosen Konsumenten!
Beispielhaft für erfolgreiches Lobbying kann hier nachgelesen werden ->

Posted by Allé Wilfried Wednesday, August 9, 2017 11:22:00 PM Categories: Gesundheit Wir sind mehr
Rate this Content 0 Votes

Die Linie 71 am verlängerten August-Wochenende - Sa, 12. bis Di, 15. August 


Die Linie 71 am verlängerten August-Wochenende - Samstag, 12. bis Dienstag, 15. August
 

Am verlängerten Wochenende von Samstag, 12. bis Dienstag, 15. August kommt es u.a. für die Linie 71 zu folgender Einschränkung: Die Linie 71 ist nur zwischen Zentralfriedhof, 3. Tor und Schwarzenbergplatz unterwegs
Die Gleisbauarbeiten der Wiener Linien laufen auf Hochtouren. Die meisten der rund 40 geplanten Gleisbauprojekte werden unter laufendem Betrieb durchgeführt.

Zur Einbindung der umliegenden Straßen in das neue Stadtentwicklungsgebiet rund um den Hauptbahnhof Wien wird heuer von der MA 28 – Straßenverwaltung und Straßenbau die Arsenalstraße zwischen Ghegastraße und Hüttenbrennergasse im 3. Bezirk verbreitert, um beidseits Radfahrstreifen realisieren zu können. Am Dienstag, dem 8. August 2017, beginnt die MA 28 - Straßenverwaltung und Straßenbau mit den Arbeiten.
Verkehrsmaßnahmen
Während der Bauzeit wird ein Fahrstreifen pro Fahrtrichtung freigehalten.
Örtlichkeit der Baustelle: 3., Arsenalstraße zwischen Ghegastraße und Hüttenbrennergasse
- Baubeginn: 8. August 2017
- Geplantes Bauende: 8. Dezember 2017

Posted by Allé Wilfried Tuesday, August 8, 2017 1:05:00 PM Categories: Verkehr, Sicherheit
Rate this Content 0 Votes

Oh Schreck, ein Zeck! 


Oh Schreck, ein Zeck!
 

Zecken – Was tun gegen Stich?
Bester Schutz gegen FSME ist Impfung – Zecken rasch entfernen, um Borreliose zu vermeiden.

Eine unangenehme Begleiterscheinung im Sommer sind Insekten, speziell Zecken. „Ein Zeckenstich an sich ist in den meisten Fällen harmlos und kein Grund, medizinische Hilfe zu suchen. Sollte es jedoch zu Fieber, einer Rötung der Einstichstelle (insbesondere ein ringförmiger Ausschlag), Kopfschmerzen, Lichtscheu oder Nackensteifigkeit kommen, sollte unverzüglich ärztlicher Rat eingeholt werden“, sagt KAV-Experte Baumgartner.
Die gefürchtetste Komplikation eines Zeckenstiches ist die FSME, die Frühsommer-Meningoenzephalitis. Laut Robert-Koch-Institut sind 0,1 bis 3,4 Prozent der Tiere mit dem Virus infiziert. Österreich zählt zu den Gebieten, in denen diese Krankheit am häufigsten auftritt, im Jahr 2015 wurden insgesamt 64 Fälle gemeldet. „Typische Symptome einer FSME-Erkrankung sind in der ersten Phase grippeähnliche Beschwerden, im weiteren Verlauf eine Entzündung von Gehirn und Hirnhäuten mit hohem Fieber, Kopfschmerzen, Nackensteifigkeit und neurologischen Symptomen“, erklärt Baumgartner. „Wesentlich häufiger ist jedoch die Borreliose. Sie äußert sich zunächst mit einem ringförmigen Ausschlag, im weiteren Verlauf mit Gelenksbeschwerden und kann schlussendlich auch das Nervensystem betreffen.“
Da Zecken nicht sofort zubeißen, ist auch Duschen nach einem Aufenthalt im Freien sinnvoll, wenn sie sich noch nicht festgesetzt haben. Eine besonders wichtige Maßnahme ist das Absuchen des Körpers nach Zecken.“ Hat man eine Zecke entdeckt, ist es wichtig, diese möglichst rasch zu entfernen. Da es ca. ein bis zwei Tage dauert, bis Borrelioseerreger übertragen werden, kann diese Erkrankung oft durch rechtzeitiges Entfernen verhindert werden. Die richtige Vorgehensweise hier ist es, die Zecke möglichst hautnah (und nicht am vollgesogenen Körper) mit einer Pinzette zu fassen und langsam gerade aus der Haut zu ziehen. Ein Herausdrehen oder das Eintropfen mit Öl ist nicht nur sinnlos, sondern kann die Zecke auch dazu provozieren, mehr Speichel zu produzieren und dadurch die Wahrscheinlichkeit einer Krankheitsübertragung erhöhen. Um Infektionen zu vermeiden, muss die Einstichstelle im Anschluss gründlich desinfiziert werden. mehr ->

Posted by Allé Wilfried Wednesday, August 2, 2017 6:07:00 PM Categories: Gesundheit
Rate this Content 0 Votes
Page 4 of 54 << < 1 2 3 4 5 6 7 8 9 10 30 50 > >>
  • RSS

Archives