Grätzl Werbung

Apotheke

ISA's Brötchentreff

ISA's Eissalon
  

KFZ-Weber

Schuh- und Schlüsseldienst

 

Ihr Geschäft
Ihr Kaufhaus
IT Musterfirma

Vorlesen

 

Ein Service von
Voice Business

 

Diskussion "Europa im Dialog" - 09.04. 


Diskussion "Europa im Dialog" am 09.04.2019
 

Bezirksrätin Lic. Ramona Miletic ladet zur

Diskussion

"Europa im Dialog"

Meet & Greet

am 9. März 2019, um 18:00 Uhr
in den Räumlichkeiten der SPÖ Simmering, Simmeringer Hauptstraße 96a, 1110 Wien ein.

Es sprechen:
Dr. Harald Troch, Abgeordneter zum Nationalrat
Thomas Steinhart, Bezirksvorsteher Stellvertreter

Posted by Allé Wilfried Tuesday, April 2, 2019 1:10:00 PM Categories: Veranstaltungen
Rate this Content 0 Votes

Außerdem eine freundliche Erinnerung: 


Außerdem eine freundliche Erinnerung:
 

 
Es sind gerade AK-Wahlen!

Wer eine gratis Beratung bei Problemen mit dem Arbeitgeber bzw der Arbeitgeberin braucht, geht zur Arbeiterkammer.
Wer glaubt dass er/sie zu viel Miete bezahlt, geht zur Arbeiterkammer.
Wer Unterstützung in arbeitsrechtlichen Angelegenheiten oder beim KonsumentInnenschutz benötigt, geht zur Arbeiterkammer
Wer auch weiterhin ein starkes Schutzschild für die ArbeitnehmerInnen in Österreich möchte, geht zur Arbeiterkammer Wahl!

Und wer auch weiterhin ein klares Auftreten und eine eindeutige Opposition gegen die arbeitnehmerfeindliche Politik von Schwarz-Blau möchte, wählt FSG!

Posted by Allé Wilfried Thursday, March 21, 2019 11:49:00 AM Categories: Wahlen
Rate this Content 0 Votes

Neue Straßenbahnlinie 11 für Simmering und Favoriten 


Neue Straßenbahnlinie 11 für Simmering und Favoriten
 
Ab Schulbeginn 2019 ist es soweit.

Mit der Linie 11 ist man der lang­jährigen For­derung der Be­wohner­innen und Be­wohner des 11. Bezirks nach einer zweiten Linie bis Kaiser­ebers­dorf nach­ge­kom­men. Zu­gleich schaf­fen die Wie­ner Li­ni­en eine bes­sere Ver­bin­dung zwi­schen Sim­me­ring und Fa­vo­ri­ten und at­trak­ti­viert die Öffis in den bei­den Be­zir­ken mas­siv.

Verbesserungen für 300.000 Wiener – FPÖ kleingeistig und öffi-feindlich. mehr ->

Als „rein parteitaktisches Spielchen am Rücken der Öffi-Fahrer“ bezeichnet Öffi-Stadt­rätin Ulli Sima die heu­tigen Attacken der FPÖ auf den Öffi-Aus­bau in Sim­me­ring. „Wir stel­len das Straßen­bahn­netz in Sim­me­ring auf völ­lig neue Bei­ne und schaf­fen mas­sive Ver­bes­se­rungen für rund 300.000 Ein­woh­ner in Sim­me­ring und Fa­vo­ri­ten mit der neu­en Linie 11. Die FPÖ will dies ver­hin­dern, ob­wohl sie seit Mo­na­ten kei­nen ein­zi­gen Ein­wand ge­gen das Pro­jekt hatte“, so Sima. Denn we­der im Pla­nungs- und Re­ali­sierungs­au­dit, noch bei der Pro­jekt- und Ein­bauten­be­spre­chung und auch nicht in der Ver­kehrs­ver­hand­lung gab es von der Be­zirks-FPÖ Ein­wände. Nun hat man wohl ver­zwei­felt ein Thema ge­sucht, um wie­der ein­mal Auf­merk­sam­keit zu er­re­gen. Dass man da­bei die um­welt­freund­lichen Öffis und den Fahr­kom­fort der Sim­me­ringer und der Fa­vo­rit­ner brem­sen will, ist mehr als pein­lich“, so Sima. Mit faden­schei­nig­sten Ar­gu­men­ten ver­sucht die FPÖ, das Pro­jekt ma­dig zu ma­chen, auch vor Panik­mache schrecke die FPÖ nicht zu­rück. mehr ->

Linie 11 verbindet Simmering und Favoriten

"Wir denken das Öffi-Netz als Gesamtes und orien­tieren uns nicht an Bezirks­gren­zen sondern an der bes­ten Lö­sung für unsere Fahr­gäste. Aus un­se­rer Sicht ist eine neue Schlei­fe in der Geier­eck­straße die beste Va­ri­ante", meint Günter Stein­bauer, Ge­schäfts­ührer der Wie­ner Li­nien.
Wie geplant, nimmt die neue Linie 11 zu Schul­beginn im Herbst 2019 ihren Be­trieb auf. Sie ver­bin­det künf­tig die Be­zir­ke Sim­mering und Fa­vo­riten von Kaiser­ebers­dorf bis Otto-Probst-Platz und ent­las­tet zu­sätz­lich die hoch fre­quen­tier­te Li­nie 6 im Ab­schnitt Quellen­platz – Reu­mann­platz – Geier­eck­straße. mehr ->

Posted by Allé Wilfried Saturday, March 9, 2019 6:50:00 PM Categories: Verkehr, Sicherheit
Rate this Content 0 Votes

Sektion 8 "Jahresversammlung" - 12.03. 


Sektion 8 "Jahresversammlung" am 12.03.2019
 

Unsere Jahresversammlung findet heuer am 12.3.2019 in den Räumlichkeiten der Simmeringer Bezirksorganisation statt.
Als Referenten konnten wir Stadtrat Peter Hacker gewinnen.

Wir freuen uns über Deinen / Ihren Besuch!

mehr ->

zur Fotogalerie ->

Posted by Allé Wilfried Tuesday, February 26, 2019 12:00:00 PM Categories: Veranstaltungen
Rate this Content 0 Votes

Uralt-Reaktor Mochovce droht im Juli in Betrieb zu gehen 


Uralt-Reaktor Mochovce droht im Juli in Betrieb zu gehen
 

Alarmstufe Rot: Nach 34 Jahren Bauzeit will die Slowakei den völlig veralteten Reaktor 3 in Mochovce offensichtlich noch im heurigen Juli in Betrieb nehmen! Wiens Umweltstadträtin Ulli Sima fordert eine internationale Expertenkommission, die Zugang zum AKW und volle Akteneinsicht erhält und den tatsächlichen Zustand des AKWs analysiert. Von Bundeskanzler Kurz, der aus freien Stücken stets von sich behauptet Österreicher schützen zu wollen, erwartet Wiens Umweltstadträtin, dass er umgehend seinen slowakischen Amtskollegen kontaktiert und ihn auffordert, eine Inbetriebnahme zu verhindern: „Mochovce liegt einerseits nur 100 km von Österreich entfernt und noch dazu ist die Sowjet-Technologie völlig veraltet. mehr ->

Im Regierungsprogramm spricht sich Kanzler Kurz ganz klar gegen Atomkraft aus – gut so. Er kündigt an, dass er mit allen Mitteln gegen den Neubau von AKWs vorgehen wird – dazu ist jetzt höchste Zeit: Erstmals seit der Inbetriebnahme des tschechischen Reaktors Temelín 2 im Jahr 2002 soll in Europa wieder ein Reaktor in Betrieb gehen – direkt vor unserer Haustür, 100 Kilometer von Österreichs Grenzen.

Unterschreiben Sie jetzt gegen den völlig veralteten und sicherheitstechnisch mehr als bedenklichen Schrottreaktor Mochovce 3 - denn dieser soll trotz massiver Probleme auf der Baustelle Anfang Juli 2019 in Betrieb gehen. Kanzler Kurz muss jetzt aktiv werden und sein Versprechen aus dem Regierungsprogramm halten, "mit allen Mittel gegen den Neubau von AKWs vorzugehen". Unsere ganze Hoffnung, die Inbetriebnahme zu verhindern liegt nun bei der Regierung. Petition unterstützen =>

Posted by Allé Wilfried Thursday, February 14, 2019 5:22:00 PM Categories: Atomare Bedrohung
Rate this Content 0 Votes

Verpflichtende Abbiegeassistenten für LKWs 


Verpflichtende Abbiegeassistenten für LKWs
 

Am 31. Jänner wurde wieder ein 9-jähriges Kind am Schulweg von einem abbiegenden LKW getötet. Leidvoll müssen auch wir uns in Simmering zurückerinnern, als im Mai 2016 auf der Kreuzung Etrichstraße – Simmeringer Hauptstraße es ebenfalls so einen tragischen Unfall mit Todesfolge kam.
Es ist daher höchst an der Zeit diese Gefahr zu bannen. Der (finanzielle) Einsatz seitens der LKW-Besitzer ist im Verhältnis zum Gesamtwert des Fahrzeugs mehr als gering. Um aber eine rasche und wirkungsvolle Durchsetzung zu erreichen, bedarf es auch eines politischen Willens. Und damit dieses lebensrettende Gesetz auch möglichst rasch beschlossen wird, wurde eine Online-Petition geschaffen. Leben retten im toten Winkel: Verpflichtende Abbiegeassistenten für LKWs jetzt! ->

Posted by Allé Wilfried Wednesday, February 6, 2019 11:56:00 AM Categories: Verkehr, Sicherheit
Rate this Content 1 Votes

Propagandagags, Mogelpackung und Schmähtandlerei 


Propaganda-Gegs, Mogelpackung und Schmähtandlerei
 

Steuerreform - viel Lärm um nichts [Essay von Hannes Androsch]

hier geht's zum Originalartikel ->

Eine Steuerreform ist ein höchst schwieriges Vorhaben und eignet sich nicht für billiges Schaulaufen. Wie andere Regierungen auch hat die jetzige die "größte" angekündigt. Bisher kann davon keine Rede sein.

 

Österreich ist ein Hochsteuerland. Inklusive öffentliche Gebühren liegen wir mit unserer Gesamtsteuerbelastung von über 43 Prozent der Wirtschaftsleistung weltweit auf Rang sechs, in Europa auf Platz vier und damit jeweils im Spitzenfeld.

Dennoch reichen selbst unter günstigsten Voraussetzungen die Steuereinnahmen nicht aus, die noch höheren Ausgaben zu decken. In den letzten Jahren hatten wir dank der guten Konjunktur und der stillen jährlichen Steuererhöhungen durch die kalte Progression von etwa 1,5 Milliarden Euro sprudelnde Steuereinnahmen. Weiters brachten die historisch niedrigen Zinsen seit 2008 allein dem Bund 21 Milliarden Euro Ausgabeneinsparungen. Dazu gab es durch den Rückgang der Aufwendungen für die Bankensanierung ausgabenmindernde Sondereffekte.

Die öffentlichen Investitionen bei Bahn, Post, Telekom, Autobahn-, Straßen- und Hochbau sind ausgegliedert und längst nicht mehr im Staatshaushalt enthalten, zugleich gaben und geben wir zu wenig für Bildung, Forschung oder vor allem die digitale Infrastruktur aus. Dennoch gelang es nicht, auch nur ein ausgeglichenes Budget, geschweige denn einen Überschuss zustande zu bringen, auch wenn dies immer wieder tatsachenwidrig angekündigt wird.

Die Irreführung

Vergleiche mit früheren Zeiten sind insofern irreführend, als ehemals große Ausgabenbereiche wegen der erwähnten Ausgliederung gar nicht mehr enthalten sind, die Steuerbelastung früher bei 40 Prozent der Wirtschaftsleistung und darunter lag sowie ungleich höhere Zinsen, wenngleich für eine deutlich geringere Staatsschuld zu bestreiten waren.

Im Übrigen ist ein ausgeglichenes Budget für sich gesehen weder ökonomisch noch politisch ein sinnvolles Ziel. Vielmehr hat sich der Budgetsaldo an der jeweiligen Konjunktur, der Höhe der öffentlichen Investitionen und dem Ausmaß der Spartätigkeit zu orientieren. Dabei geht es letztlich nicht um den Ausgleich des Budgets, sondern um den beschäftigungs- und einkommensorientierten Ausgleich der Gesamtwirtschaft und ihres Wachstums.

Andere Länder, darunter Deutschland, die Schweiz, die Niederlande oder Schweden, haben in den letzten Jahren bei deutlich geringerer Steuerbelastung längst hohe Haushaltsüberschüsse erzielt, geben mehr für Zukunftsaufgaben und -bereiche aus und erfreuen sich gleichzeitig einer wesentlich niedrigeren Steuerverschuldung. Offenbar wirtschaften sie wesentlich besser.

Unser Steuersystem wird immer komplizierter. Allein das Einkommen- und Lohnsteuerrecht kennt 558 Begünstigungen und wurde in den letzten 16 Jahren 422 Mal, also im Schnitt alle 14 Tage, geändert. Darüber hinaus aber ist es auch ungerecht, weil seine Verteilungswirkung insgesamt von unten nach oben geht. Mit den extrem hohen Lohnnebenkosten erhöht es wettbewerbsschädlich die Arbeitskosten und damit auch die Lohnstückkosten. Der Steuerkeil zwischen Bruttolohn und Nettolohn sowie Bruttolohn und Arbeitskosten lässt dem Steuerpflichtigen damit deutlich weniger für die Masseneinkommen und Massenkaufkraft. Schließlich ist das ganze Steuersystem alles andere als ökologisch. Ebenso wenig entspricht es den plattformökonomischen Gegebenheiten des digitalen Zeitalters.

Die unzähligen Ausnahmen machen das Steuersystem zu einem Irrgarten. Dieser schafft Ungerechtigkeit, belastet unnötig die Steuerpflichtigen und erschwert und verteuert die Einhebung. Dies gilt insbesondere für die in der Regel in ihrer Wirkung nachteiligen, fiskalisch aber auch unbedeutenden Bagatellsteuern. Dies ist das Gegenteil einer Verwirklichung der Steuergrundsätze, wie sie bereits Adam Smith mit Gleichmäßigkeit, Bestimmtheit, Bequemlichkeit und Billigkeit postuliert hat. Schon zur Zeit von Maximilian I. hat man wegen solcher Missstände bei der Steuererhebung das "Buch der Gebrechen" verfasst. Ein solches würde heute zu einem Riesenwälzer geraten, wäre aber dennoch dringend geboten.


Die angekündigten Maßnahmen entpuppten sich rasch als Propagandgags, Mogelpackung und Schmähtandlerei.
 

Unter Maximilian I. wurde am Reichstag zu Worms auch der "gemeine Pfennig" zur Finanzierung seiner Kriege gegen das Osmanische Reich und Frankreich beschlossen, ähnlich dem "Peterspfennig", der schon für den Papst eingehoben wurde. Es war dies eine nach Vermögen gestaffelte, ab dem fünften Lebensjahr zu zahlende Kopfsteuer. Wobei das Wort "gemein" in diesem Zusammenhang damals "allgemein" meinte. Davon haben wir inzwischen im Übermaß und leider in vielfacher Hinsicht in des Wortes "gemein" doppelbödiger Bedeutung.

Es wäre also an der Zeit, solide und zugleich zukunftsfördernde öffentliche Finanzen herbeizuführen sowie das Steuersystem derart zu gestalten, dass die Gesamtsteuerbelastung gesenkt, das System verschlankt und fiskalisch bedeutungslose Bagatellsteuern wie jene auf Sparbücher oder Aktiengewinne beseitigt werden. Vor allem gilt es die versteckte Steuererhöhung durch die kalte Progression - sie erhöht die Lohnsteuer deutlich mehr als der Lohnzuwachs ausmacht -zu beseitigen und damit eine Steuerentlastung und damit Erleichterung herbeizuführen.

Dies würde überdies angesichts von Handelskriegen, Brexit oder der durch die Chinaflaute eingetretenen Konjunkturabschwächung - sie könnte rasch zur Rezession werden - durch Erhöhung der Masseneinkommen und damit Stärkung der Massenkaufkraft das Wirtschaftswachstum unterstützen.

Der Propagandagag

Wie andere vor ihr hat auch diese Regierung in ihrem Programm große Steuerpläne angekündigt: Steuersenkungen von zwölf bis 14 Milliarden Euro und damit Verringerung der Gesamtsteuerbelastung auf 40 Prozent, Beseitigung der kalten Progression, deutliche Reduktion der Lohnnebenkosten, keine Steuererhöhungen sowie keine neuen Steuern. Nun denn!

Das Gegenteil wurde mit der kräftigen Erhöhung der NoVA auf Autos sowie mit der anhaltenden Wirkung der kalten Progression schon einmal getan. Also versprochen und gebrochen. Schon dies allein entspricht nicht der "Buon Governo", also der guten Regierungstätigkeit in den allegorischen Fresken des Renaissancemalers Ambrogio Lorenzetti im Rathaus von Siena, sondern im Gegenteil einer "Cattivo Governo", also schlechten Regierungstätigkeit.

Nun aber wurde zu Jahresbeginn vollmundig die angeblich "größte Steuerreform aller Zeiten" angekündigt - ein Propagandagag, der sich zudem rasch als Schmähtandlerei und Mogelpackung entpuppte, wie auch international kritisch vermerkt wurde. Da wurde mit Milliardenbeträgen herumgeschmissen, ohne dass man bislang nachvollziehbare Details vorlegte.

Die Wirksamwerdung wurde für irgendwann angekündigt oder -wie die Abschaffung der kalten Progression - auf den Sanktnimmerleinstag verschoben. Bestenfalls wird es eine aufgeschobene Teilrückgabe der durch die kalte Progression bewirkte Steuererhöhung geben, während gleichzeitig deren ständige Erhöhungen weiterhin kassiert werden.

Milliardentransfers in Steueroasen statt Digitalsteuer

Von Verringerung der Steuerlast, Vereinfachung des Systems, eines gerechten und ökologischen Steuersystems ist keine Rede. Dafür aber wird, weil man meint, dies sei populär, im nationalen Alleingang eine Digitalsteuer verkündet, die allerdings nur eine Erweiterung der bestehenden Werbeabgabe ist und fiskalisch nichts bringt, jedoch wegen der Überwälzung letztlich von den heimischen Konsumenten zu tragen sein wird und die gewinnträchtigen Tech-Giganten wie Facebook, Google und andere in keinster Weise berührt.

Diese werden weiterhin ganz legal ihre Gewinne in eine günstige "Steuerheimat" transferieren. Google allein hat im vergangenen Jahr Gewinne aus Europa in der Höhe von 20 Milliarden Euro gesetzeskonform in Steueroasen verbracht. Insgesamt entgehen den EU-Ländern jährlich 60 Milliarden Euro Steuern. Der Anteil Österreichs daran beträgt an die zwei Milliarden Euro. Daran gemessen ist die "Digitalsteuer" eine lächerliche Augenauswischerei, kurz: eine digitale Schaumschlägersteuer.

Eine vernünftige Digitalbesteuerung, die längst überfällig ist, kann nur international oder zumindest im europäischen Rahmen realisiert werden. Dies hat man zwar groß angekündigt, aber ebenso wenig wie davor eine Finanztransaktionssteuer zustande gebracht. Dazu wäre es aber auch zuerst einmal notwendig, auf diesbezügliche Ergebnisse der OECD und der EU-Kommission zu warten, und bedürfte dann großer gemeinsamer politischer Anstrengung. Solche aber eignet sich nicht für kurzfristige Propagandagags.

Die angekündigten Steuermaßnahmen sind somit nur ein weiteres Beispiel für die gegenwärtige Regierungstätigkeit, die, wenn sie nicht wie beim Rauchverbot oder im Bildungsbereich den Rückwärtsgang nach dem Motto "vorwärts zurück in die Vergangenheit" einschlägt, hauptsächlich in großen Ankündigungen, leeren Versprechungen und aufschiebenden Vertröstungen besteht.

Steuerreform ist kein Schaulaufen

Eine Steuerreform ist ein höchst schwieriges Vorhaben. Sie bedarf daher auf Sachkenntnis basierender, gründlicher Vorbereitung, danach der politischen Kraft, die Ergebnisse auch zu beschließen, und schließlich einer sorgfältigen und einfühlsamen Umsetzung. Das bedeutet aber, dass sich eine Steuerreform nicht für billiges Schaulaufen eignet. Die durchaus wünschenswerte Verringerung der Steuerbelastung verlangt zudem entsprechend einschneidende Maßnahmen auf der Ausgabenseite und eine effiziente Ausgabenwirtschaft. Ohne derartige vorbereitende Maßnahmen sind 14 Milliarden Euro Steuersenkungen bei der Schieflage unserer öffentlichen Haushalte nicht zu verwirklichen.

Als Ergebnis wird daher mit allen Schwächen, wozu auch das Fehlen von Staats-, Verwaltungs-, Pensions-, Spitals-, Gesundheits- oder Pflegereform gehören, auch steuerpolitisch wie in den Nullerjahren beziehungsweise 2012 und 2015 weitergewurschtelt werden. Dies fördert weder unsere Wettbewerbsfähigkeit noch unsere Standortattraktivität. Es macht uns nicht zukunftsfitter. So bleibt uns also nur, weiter auf Godot zu warten.


Der Autor

Hannes Androsch ist Industrieller, ehemaliger SPÖ-Finanzminister sowie Vizekanzler der Ära Kreisky. Der Ökonomie-Doyen aus den Reihen der Sozialdemokratie schreibt regelmäßig Gastkommentare und Essays für den trend.


Das Essay ist der trend-Ausgabe 04/2019 vom 25. Jänner 2019 entnommen.

Posted by Allé Wilfried Sunday, February 3, 2019 1:48:00 PM Categories: Steuern, Finanzen
Rate this Content 2 Votes

Bankomat am Thürnlhof gesprengt 


Bankomat am Thürnlhof gesprengt
 

Unbekannte Täter sprengten am Samstag, 26.1.2019 in den frühen Morgenstunden den von außen zugänglichen Bankomaten der BAWAG-Bankfiliale am Thürnlhof. Sie erbeuteten einen hohen Geldbetrag, mit dem sie unerkannt flüchten konnten.

Durch die Wucht der Explosion wurde nicht nur der Automat zertrümmert, sondern auch die Auslagescheibe der Bank. Das Foyer der Bank glich einem Trümmerfeld. Auch an der gegenüberliegenden Apotheke entstand hoher Sachschaden. „Bei der Tat dürfte sehr viel Sprengstoff verwendet worden sein“, berichtete Polizeisprecher Harald Sörös.

Sachdienliche Hinweise zur Tat werden von der Polizei erbeten.

Posted by Allé Wilfried Sunday, January 27, 2019 1:59:00 PM Categories: Verkehr, Sicherheit
Rate this Content 0 Votes

ExpertInnengespräch zur "Reform" der Sozialversicherung - 30.1. 


ExpertInnengespräch zur "Reform" der Sozialversicherung am 30.1.2019
 

Nun macht Schwarz-Blau ihre Ankündigungen wahr: Die Sozialversicherung wird völlig umgekrempelt. Doch obwohl ein gut funktionierendes und mit genügend finanziellen Mitteln ausgestattetes Gesundheitssystem im wahrsten Sinne des Wortes lebens-wichtig ist, durchschauen viele Menschen nicht, was diese "Reform" bedeutet. Die Struktur der Sozialversicherungen ist eher technisch, und die mediale Berichterstattung stiftet manchmal mehr Verwirrung als sie Fragen beantwortet.

Aber nur, wenn wir verstehen, was die Regierung mit dieser "Reform" bezweckt, können wir uns dagegen auch zur Wehr setzen! mehr ->

Posted by Allé Wilfried Friday, January 25, 2019 12:28:00 PM Categories: Soziales Veranstaltungen
Rate this Content 0 Votes

„Summer City Camps“: Wien weitet Ferienbetreuung für Kinder großflächig aus 


„Summer City Camps“: Wien weitet Ferienbetreuung für Kinder großflächig aus
 

Wien weitet das Betreuungsangebot in den Sommerferien für Kinder bis 14 Jahre großflächig aus: „Die Ferien sind gerade für berufstätige Eltern erfahrungsgemäß immer eine große Herausforderung:
Zwei Monate lang Betreuung für Kinder zu organisieren, ist oft eine finanzielle Belastung und ein organisatorischer Spagat. Deshalb ist es unser Ziel, allen Wiener Familien bereits im kommenden Sommer ein hochwertiges Ferienprogramm für alle Kinder anzubieten“, betonten heute Bürgermeister Michael Ludwig und Bildungsstadtrat Jürgen Czernohorszky. „Bei den ‚Summer City Camps‘ steht nicht die reine ‚Betreuung‘ im Vordergrund, sondern die Kinder sollen - neben Spiel und Spaß - individuell in ihren Begabungen und Interessen gefördert werden.“ Das Programm wird auch Angebote für Kinder mit Behinderungen umfassen.
Insgesamt investiert die Stadt rund 6 Mio Euro in die Ferienbetreuung. mehr ->

Posted by Allé Wilfried Friday, January 18, 2019 12:03:00 PM Categories: Kindergarten, Pflichtschule Veranstaltungen Wir sind mehr
Rate this Content 0 Votes

Ausstellung „Endlich Wachstum!“ - 4.2. - 24.2. 


Ausstellung „Endlich Wachstum!“ - 4. bis 24.2.2019
 

Eröffnung: Montag 4. Februar 2019, 16 Uhr, Programm ab 18 Uhr
Finissage: Sonntag 24. Februar 2019
Von 4. bis 24. Februar 2019  ist die Wanderausstellung Endlich Wachstum des Berliner Fairbindungs-Kollektivs in Wien zu sehen.

Ort: Albert Schweitzer Haus, Schwarzspanierstraße 13, 1090 Wien

„Wir brauchen mehr Wachstum!“, ist der Leitspruch, wenn über Wirtschaft geredet wird. Doch wie lange geht das eigentlich auf einem Planeten mit endlichen Ressourcen?
Mit der Ausstellung bietet die Bildungsgruppe von System Change, not Climate Change!, eine Degrowth-Perspektive an. Diese beleuchtet kritisch, dass endloses Wachstum der Wirtschaft weder mit den ökologischen Grenzen unserer Erde noch mit einer gerechten Verteilung von Ressourcen und Chancen vereinbar ist.

Posted by Allé Wilfried Sunday, January 13, 2019 12:33:00 AM
Rate this Content 0 Votes

Volksschuleinschreibung in Wien - 14. bis 25.1. 


Volksschuleinschreibung in Wien von 14. bis 25.1.2019
 

Kommenden Montag, den 14. Jänner, starten in Wien die Anmeldungen für die Volksschulen für das nächste Schuljahr. Im Zuge der Anmeldung wird auch die Schulreife der Kinder überprüft.

Für jene Kinder, die bis zum 31. August eines Jahres sechs Jahre alt geworden sind, beginnt mit dem ersten Montag in (Wien, Niederösterreich, Burgenland) bzw. mit dem zweiten Montag im September (alle anderen Bundesländer) die allgemeine Schulpflicht.

Posted by Allé Wilfried Friday, January 11, 2019 8:00:00 PM Categories: Kindergarten, Pflichtschule
Rate this Content 0 Votes

RSS-Feeds zu unserer Thürnlhof-HP 


RSS-Fieds zu unserer Thürnlhof-Hompeetsch
 

Möchten Sie zu individuellen Themen auf dem Laufenden gehalten werden, können Sie unsere RSS-Feeds abonnieren. RSS (Rich Site Summary) sind Dateiformate für Web-Feeds. Sie zeigen Änderungen auf Websites, z. B. auf News-Seiten, Blogs, Audio-/Video-Logs etc.
Mit dem so genannten "RSS-Service" können Sie die Inhalte von unserer Homepage in individualisierter Form nutzen und sich einen persönlichen, nach eigenen Prioritäten und Präferenzen gereihten News-Feed zusammenstellen.

Zum Lesen von RSS-Feeds benötigen Sie einen Feedreader. Lesen Sie hier, wie eine Einrichtung in Microsoft Outlook funktioniert. Eine Liste gängiger Alternativen finden Sie hier.

Posted by Allé Wilfried Wednesday, January 9, 2019 8:19:00 PM Categories: Film, Fernsehn, Unterhaltung Wir sind mehr
Rate this Content 0 Votes

Wiener Eistraum startet am 18. Jänner 


Wiener Eistraum startet am 18.1.2019
 

Der 24. „große“ Wiener Eistraum startet am 18. Jänner und hat dann bis 3. März 2019 geöffnet. Ab dann wird erstmals auf zwei Ebenen eisgelaufen. Dazu wird eine 850 Quadratmeter Eisfläche - der Sky Rink - und eine 120 Meter lange Rampe gebaut sowie das natürliche Gefälle auf dem Rathausplatz genutzt. Die Eislauffläche wächst von 8.000 auf 9.000 Quadratmeter - damit hat Wien weltweit den ersten mobilen Eislaufplatz auf zwei Geschossen. Der Eistraum ist jetzt schon eine Erfolgsgeschichte, aber der neue Sky Rink ist ein schönes Zeichen, dass sich der Eistraum weiterentwickelt.
Dazu kommen auch 2019 das Eisstockschießen auf acht Bahnen sowie die Gratisaktion für Wiener Schulen, Horte und Kindergärten – laut Ludwig „ist es nett, die Kinder am Vormittag beim Sporteln und Spaß haben zu sehen“. Auch das Gastronomieangebot und der Schuh- und Gratis-Helm-Verleih bleiben bestehen.
Seit knapp einem Vierteljahrhundert können die Wienerinnen und Wiener vor dem Rathaus eislaufen. Das Angebot ist Teil der Strategie, Sport in der Stadt niederschwellig und kostengünstig zu ermöglichen. Jährlich sind hunderttausende Wienerinnen und Wiener und auch Wien-BesucherInnen davon begeistert.
mehr ->

Posted by Allé Wilfried Friday, January 4, 2019 10:48:00 PM Categories: Sport, Jugend Veranstaltungen
Rate this Content 0 Votes

Wiener Silvesterpfad 2018/2019 


Wiener Silvesterpfad 2018 2019
 

Der Silvesterpfad bietet bereits ab dem Nachmittag ein attraktives Show-, Musik- und Unterhaltungsprogramm sowie eine abwechslungsreiche Gastronomie. Er zieht jährlich rund 700.000 Besucherinnen und Besucher an. mehr ->

Und während sich wieder die NachtschwärmerInnen nach den Silvesterfeiern in der Wiener Innenstadt auf den Heimweg machen, wird sich der Silvesterpfad wie jedes Jahr in Orange färben. Damit Wien auch 2019 weiterhin eine der saubersten Städte der Welt bleibt. mehr ->

Veranstaltungsdetails ->

Posted by Allé Wilfried Monday, December 31, 2018 8:07:00 AM
Rate this Content 0 Votes
Page 2 of 58 << < 1 2 3 4 5 6 7 8 9 10 30 > >>
  • RSS

Archives